Ausflug in die Berge fordert zwei Tote

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Oberau/ Hötting - Eigentlich wollte ein Ehepaar den Sonntag zum Pilze suchen nutzen. Der Ausflug endete tödlich. Und das sollte nicht der einzige Bergunfall mit Todesfolge bleiben.

Am des 17. August nachmittags war ein einheimisches Ehepaar (beide 62 Jahre alt) in Oberau auf und abseits eines Wanderweges vom Bemberger Joch in Richtung Zauberwinkel unterwegs, um Pilze zu sammeln. Dabei trennten sie sich immer wieder und blieben durch Zurufe in Kontakt.

Als seine Frau gegen 16.45 Uhr auf seine Zurufe nicht mehr antwortete, machte sich der Mann auf die Suche und konnte sie schließlich, dem Bellen ihres Hundes folgend, etwa 100 Meter unterhalb des markierten Wanderweges im felsdurchsetzten Gelände liegend, schwer verletzt auffinden.

Trotz sofort eingeleiteter Erster Hilfe verstarb die Frau noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen, die sie sich offensichtlich durch einen Absturz im Gelände zugezogen hatte.

Eine Frau aus Innsbruck zeigte ebenfalls am 17. August um 14.08 Uhr an, dass ihr Mann (64) von einer Wanderung im Bereich Achselkopf – Höttinger Alm noch nicht zurückgekehrt sei, obwohl er mittags zuhause sein wollte.

Im Zuge der in der Folge durchgeführten Suche durch Bergrettung und Polizei, auch unter Verwendung des Polizeihubschraubers Libelle, konnte der Mann schließlich durch mehrmaliges Anläuten seines Handys im Bereich unterhalb des Achselkopfes auf einer Höhe von 1340 Meter im Wald liegend aufgefunden werden. Der Mann dürfte rund 150 bis 200 Meter abgestürzt und dabei seinen schweren Verletzungen erlegen sein.

Der Leichnam wurde geborgen und gegen 20.50 mit dem Polizeihubschrauber Libelle ins Tal gebracht.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Welt-News

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser