Schwerer Sturm legt New York lahm

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Sturmschaden in New York.

New York - Mitten im dichtesten Berufsverkehr hat ein schwerer Sturm am Donnerstag New York lahmgelegt. Alles zum Chaos im "Big Apple".

Auf den Straßen der Metropole ging über Stunden nichts mehr, die Flughäfen stellten den Betrieb ein und selbst die Eisenbahnen klagten über Ausfälle und stundenlange Verspätungen. Lediglich die U-Bahnen fuhren, waren aber völlig überfüllt. Mindestens ein Mensch kam nach Polizeiangaben ums Leben.

“Er kam praktisch aus dem Nichts“, sagte ein Meteorologe im Radio über den Sturm. Auf einer Schnellstraße am Kennedy-Flughafen wurden nicht nur Dutzende Bäume abgeknickt. Der Sturm wehte auch drei große Trucks um. Zwei blockierten die eine Spur. Der dritte wurde über die Betonbegrenzung in der Mitte geweht, fegte einen Laternenmast weg und blockierte auch die andere Spur.

Orkan zieht durch New York

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Für Staten Island wurde sogar kurzzeitig eine für New York sehr seltene Tornadowarnung ausgerufen. “Der Sturm wütete mit 80 Meilen (knapp 130 Kilometer) in der Stunde und er hat sich dabei gedreht. Ob das nun technisch gesehen ein Tornado war, müssen die Experten entscheiden“, sagte ein Polizeisprecher. Er sprach unmittelbar nach dem Unwetter von einem Toten. “Aber es können noch mehr sein. Wir müssen uns ein Bild verschaffen.“ Er rief die Menschen auf, zu Hause zu bleiben und den Notruf 911 nur zu wählen, wenn Menschen verletzt wurden. “Ansonsten bekommen Polizei und Feuerwehr die Lage nicht in Griff.“

dpa

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