Segler überlebte 66 Tage auf dem Atlantik

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Norfolk/USA - Er fing Fische mit der bloßen Hand und trank Regenwasser. Die Rede ist von einem Segler, der 66 Tage hilflos auf dem Atlantik umher dümpelte - und überlebte!

Die Rettung im Video:

Ende Januar war Louis Jordan in Conway in North Carolina mit einem elf Meter langen Segelboot in See gestochen. Wenig später kenterte er mit seinem Schiff. Über zwei Monate saß der Amerikaner daraufhin hilflos auf dem Rumpf seines Bootes - manövrierunfähig und ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Drei Tage, nachdem der Kontakt abgerissen war, hatte Jordans Vater seinen Sohn als vermisst gemeldet. Die Küstenwache suchte intensiv - aber ergebnislos. Schließlich war Jordans letzter Standort nicht bekannt und das Suchgebiet umfasste somit einen großen Teil des Atlantiks.

Doch als alle die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben hatten, half der Zufall. Ein deutsches Frachtschiff entdeckte den Schiffbrüchigen im eiskalten Ozean - rund 300 Kilometer von der Küste entfernt. Mit einem Hubschrauber wurde der 37-Jährige gerettet, der lediglich an der Schulter verletzt war.

Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er erklärte, dass er zum Überleben Fische mit bloßen Händen gefangen und Regenwasser getrunken habe. Außerdem habe er viel gebetet. Diese Gebete wurden letztlich erhört - und so kann Jordan Ostern nun im Kreise der Familie feiern! Warum das Boot kenterte, ist noch unklar.

mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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