Zahl der Todesopfer in Japan steigt: Live-Ticker von Mittwoch

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Die Tragödie in Japan nimmt kein Ende: Die Bevölkerung muss nicht nur gegen die Verwüstung nach dem Tsunami kämpfen. Das Land steht zudem vor einer atomaren Katastrophe. Verfolgen Sie die aktuellen Ereignisse im Live-Ticker:

23.07 Uhr +++ Die japanischen Behörden haben am Mittwochabend Wasserwerfer der Polizei angefordert, um die Abklingbecken des Reaktors 4 im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi mit Wasser zu kühlen.

22.51 Uhr +++ Die Evakuierung der Gegend um das japanische Atomkraftwerk Fukushima Eins wird nach Informationen des Fernsehsenders NHK ausgeweitet. Wegen der Gefahr radioaktiver Verstrahlung müssten weitere 28 000 Menschen in der Präfektur Fukushima ihre Häuser verlassen.

22.28 Uhr +++ Der Energieversorger EnBW nimmt die Reaktoren Neckarwestheim I und Philippsburg I noch in der Nacht zum Donnerstag vom Netz.

22.03 Uhr +++ Am Flughafen München ist am Mittwoch bei einem Flugzeug vom Typ Boeing 777 der japanischen Airline All Nippon Airways, eine leicht erhöhte Strahlung an der Außenhaut festgestellt worden.

21.57 Uhr +++ Spätestens am Freitag droht im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Eins nach Einschätzung französischeer Atomexperten eine nukleare Verseuchung größeren Ausmaßes.

21.33 Uhr +++ Die Atom-Katastrophe in Japan hat auch am Mittwoch wieder für heftige Turbulenzen am US-Aktienmarkt gesorgt. Die Nervosität vor einem drohenden atomaren Super-GAU ließ den Dow Jones am Ende um kräftige 2,04 Prozent auf 11.613,30 Punkte absacken.

21.16 Uhr +++ Apple verschiebt wegen der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe die Markteinführung des neuen iPads in Japan. Verkaufsstart für das iPad 2 sollte eigentlich am 25. März sein.

21.07 Uhr +++ In einem Abklingbecken des japanischen Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi befindet sich laut US-Angaben kein Wasser mehr. Die Radioaktivität vor Ort sei nach Ansicht von Experten extrem hoch. Ohne Wasser können die Brennstäbe in dem Abklingbecken nicht mehr gekühlt werden.

20.51 Uhr +++ Beim Fernseh-Duell zwischen dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) und dem SPD-Spitzenkandidaten Nils Schmid ist es zu einem Schlagabtausch über die Atompolitik gekommen.

20.13 Uhr +++ Eine zur Abwendung eines Super-GAUs im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 notwendige neue Stromleitung ist nach Angaben der Betreiberfirma fast fertig.

20.11 Uhr +++ Die USA bauen aus Sorge vor einer möglichen Strahlenbelastung aus Japan ihr Überwachungssystem aus. Im Westen der USA sowie im Pazifik sollten weitere Strahlungsmonitore aufgestellt werden.

19.47 Uhr +++ Verwirrung um Stopp der Laufzeitverlängerung: Die Bundesregierung hat die Pläne zur dreimonatigen Abschaltung von alten Atomkraftwerken anscheinend mit heißer Nadel gestrickt und kommt nun in Erklärungsnöte.

19.30 Uhr +++ Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat den Energiekonzern EnBW schriftlich angewiesen, die Kernkraftwerke Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 vom Netz zu nehmen.

19.16 Uhr +++ Die US-Soldaten im Rettungseinsatz in Japan sind angewiesen worden, mindestens 80 Kilometer Abstand vom Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi zu halten.

19.11 Uhr +++ Im Kernkraftwerk Fukushima 1 mussten die Experten vorübergehend abgezogen werden, weil wegen zu starker radioaktiver Strahlung das Gesundheitsrisiko zu groß wurde.

18.59 Uhr +++ Die EU hat die 27 Mitgliedstaaten aufgefordert, aus Japan eingeführte Lebensmittel auf mögliche Strahlenbelastung hin zu untersuchen.

18.27 Uhr +++ Die Zahl registrierter Todesopfer nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan ist am Mittwoch weiter gestiegen. Die Polizei bestätigte den Tod von 4312 Menschen in zwölf Präfekturen.

18.02 Uhr +++ Der Dax hat am Mittwoch nach einem von sehr starken Schwankungen geprägten Handel den sechsten Tag in Folge im Minus geschlossen.

17.48 Uhr +++ Die Atomkatastrophe in Japan hält die Märkte in Atem. Zwar legte sich die Panik an den Weltbörsen am Mittwoch etwas. Doch in den vergangenen Tagen wurde bereits die unvorstellbare Summe von über einer Billion Euro verbrannt.

17.08 Uhr +++ EU-Energiekommissar Günther Oettinger befürchtet in den nächsten Stunden “weitere katastrophale Entwicklungen“ in den japanischen Unglücksreaktoren.

17.00 Uhr +++ Der Chef der Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano, hat die Situation in Fukushima Eins als “sehr ernst“ bezeichnet.

Japan im Chaos: Die Bilder vom Mittwoch

Japan im Chaos: Die Bilder vom Mittwoch

16.57 Uhr +++ Russland sagt der Atomenergie trotz der Katastrophe in Japan und dem Sowjet-Super-GAU vor 25 Jahren in Tschernobyl eine strahlende Zukunft voraus. Regierungschef Putin befeuert die Atomoffensive. Das Land will mit dem Reaktorbau weltweit Milliarden verdienen.

16.52 Uhr +++ Die deutschen Reiseveranstalter haben wegen der atomaren Katastrophe in Japan alle Reisen in das Land bis Ende April abgesagt.

16.39 Uhr +++ Entgegen seiner eigenen Ankündigung lässt der Energiekonzern Eon seinen ältesten Atommeiler nun doch zunächst am Netz.

16.21 +++ Die dreimonatige Abschaltung der ältesten deutschen Atomkraftwerke beschert dem Bund hohe Millionenverluste bei der Brennelementesteuer. Die Mindereinnahmen durch das Moratorium beliefen sich auf etwa 200 Millionen Euro.

15.46 +++ Kanzlerin Angela Merkel stimmt Deutschland im Zuge einer Abkehr von der Atomenergie auf höhere Strompreise ein.

15.24 Uhr +++ Die vorübergehende Abschaltung von sieben Atomkraftwerken in Deutschland hat nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums keine negativen Auswirkungen auf die Stromversorgung.

15.15 Uhr +++ Grünen-Chefin Renate Künast hält den Kursschwenk der Bundesregierung in der Energiepolitik für inszeniert und unzureichend. Kanzlerin Merkel attackiert sie hart.

14.47 Uhr +++ Die japanische Regierung hat die maximal zulässige Strahlenbelastung für Mitarbeiter in Atomanlagen mehr als verdoppelt.

14.46 Uhr +++ Wegen der Atomkatastrophe in Japan rät die Bundesregierung den rund 1.000 verbliebenen Deutschen im Großraum Tokio jetzt offiziell, sich in andere Landesteile in Sicherheit zu bringen oder ins Ausland zu reisen.

14.45 Uhr +++ Der innere Reaktormantel von Block 3 im Atomkraftwerk Fukushima Eins ist nach Regierungsangaben wahrscheinlich nicht ernsthaft beschädigt. Das sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwochabend (Ortszeit).

Fukushima: Das AKW, vor dem die Welt zittert

Fukushima: Das AKW, vor dem die Welt zittert

14.42 Uhr +++ Der weltgrößte Betreiber von Atomkraftwerken, der französische Konzern EDF, will Spezialisten und Material nach Japan schicken.

14.29 Uhr +++ Flugpassagiere aus Japan werden derzeit bei ihrer Ankunft in Deutschland nicht auf atomare Verstrahlung untersucht. Im Moment werde dafür “noch kein Anlass gesehen“, sagte die Sprecherin des Bundesumweltministeriums, Christiane Schwarte.

14.17 Uhr +++ Nach der Atomkatastrophe in Japan hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Deutschland und Europa noch keine erhöhte Werte an Radioaktivität gemessen.

14.08 Uhr +++ Aus Solidarität mit dem Volk verzichtet Japans Kaiserpaar jeden Tag in seinem Palast in Tokio zwei Stunden freiwillig auf Strom. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch und berief sich auf Angaben des Kaiserhofs.

13.48 Uhr +++ Der Bundestag hat am Mittwoch der Opfer der Natur- und Atomkatastrophe in Japan gedacht.

13.37 Uhr +++ Der Anti-Atomkraft-Aktivist Philip White vom Citizens Nuclear Information Center in Tokio hat die Leistung der Arbeiter im Atomkraftwerk Fukushima gewürdigt.

13.29 Uhr +++ Trotz des Reaktorunfalls in Japan sind in Deutschland weiterhin keine radioaktiv belasteten Lebensmittel aufgetaucht. 

13.25 Uhr +++ Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) will bei den angekündigten Sicherheitsüberprüfungen für deutsche Atomanlagen auch das Atommüll-Zwischenlager bei Lubmin einbeziehen lassen.

13.10 Uhr +++ Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) hält eine endgültige Stilllegung des Kernkraftwerks Philippsburg I für möglich.

12.47 Uhr +++ Mit einer Schweigeminute an den beiden kommenden Spieltagen gedenkt die Basketball-Bundesliga der Opfer der Erdbeben-Katastrophe in Japan.

12.46 Uhr +++ Finnlands politische Führung hält trotz der Atomkatastrophe in Japan am massiven Ausbau der Atomenergie im eigenen Land fest. Staatspräsidentin Tarja Halonen sagte dazu in einem am Mittwoch verbreiteten Interview mit dem Finanznachrichtendienst Bloomberg, auf lange Sicht müsse Finnland auf grüne Technologien setzen. Das ändere aber nichts an den bereits vom Parlament verabschiedeten Plänen zum Bau von neuen Reaktoren.

12.30 Uhr +++ Bei eisigen Temperaturen sind am Tag 5 nach dem schweren Erdbeben und Tsunami im Nordosten Japans etwa 80 000 Polizisten und Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

12.12 Uhr +++ Selbst bei einem Super-GAU in Fukushima wird es nach Einschätzung von Greenpeace nicht zu weiträumigen atomaren Verseuchungen wie nach Tschernobyl kommen. In dem ukrainischen Meiler sei durch die Graphit-Brennstäbe und durch die Bauweise ein Kamineffekt entstanden, der die Radioaktivität hoch in die Atmosphäre geschleudert habe, sagte Greenpeace-Atomexperte Jan Haverkamp am Mittwoch in Brüssel. Dies sei in Japan ausgeschlossen.

12.00 Uhr +++ Hubschrauber-Einsatz gestoppt: Die Behörden wollten ursprünglich Hubschrauber und Löschfahrzeuge einsetzen, um Wasser in die Reaktoren zu sprühen und einen weiteren Strahlungsaustritt zu verhindern. Kabinettssekretär Yukio Edano erklärte jedoch, Wasser von oben sei mit einem Risiko verbunden. “Wir müssen auch die Sicherheit der Hubschrauber oben (in der Luft) berücksichtigen“, sagte er. Der Fernsehsender NHK zeigte Militärhubschrauber, die zu Erkundungsflügen aufbrachen und die Radioaktivität über dem Kernkraftwerk messen sollten.

11.38 Uhr +++ Die offizielle Zahl der Toten nach dem schweren Erdbeben und Tsunami in Japan ist auf 4164 gestiegen. Das berichtete der TV-Sender NHK am Mittwochabend (Ortszeit). Die Zahl der Vermissten geht nach wie vor in die Tausende - sie liege bei mindestens 12 000, hieß es. Hunderttausende leben seit dem schweren Beben vom vergangenen Freitag in Notunterkünften.

11.26 Uhr +++ Flugzeuge aus Japan werden in München weiterhin auf Radioaktivität getestet. Bislang seien aber alle Proben ohne Befunde geblieben, sagte ein Flughafensprecher am Mittwoch. Sowohl die Lufthansa als auch All Nippon Airways (ANA) würden die Flugzeuge freiwillig innen und außen testen. Passagiere würden derzeit nicht überprüft.

10.35 Uhr +++ Im weiteren Umfeld des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins besteht nach japanischen Regierungsangaben keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Anwohner.

10.30 Uhr +++ Das niederbayerische Atomkraftwerk Isar 1 ist nach dem Ausstiegsbeschluss noch nicht komplett heruntergefahren. Erst nach weiteren Tests und Prüfungen könne es vom Netz genommen werden, sagte ein Sprecher der Atomanlage in Essenbach.

10.20 Uhr +++ Der Löscheinsatz mit Helikoptern über dem Reaktor 3 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Eins ist abgebrochen worden. Das berichtete der Fernsehsender NHK. Einen Grund nannte die Sprecherin zunächst nicht.

10.15 Uhr Ungeachtet der Atomkatastrophe in Japan hat Russland demonstrativ den Bau des ersten Kernkraftwerks in der Ex-Sowjetrepublik Weißrussland mit der Führung in Minsk besiegelt.

10.10 Uhr +++ Indonesien zeigt sich unbeeindruckt von dem Störfall im japanischen Atomkraftwerk von Fukushima und hält an seinen Plänen für den Bau eines Atomkraftwerks mit vier Reaktoren fest.

10.00 Uhr +++ Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) plädiert dafür, die Laufzeitverlängerung für ältere Kraftwerke rückgängig zu machen.

9.52 Uhr +++ Der japanische Kaiser Akihito (77) hat in einer ersten Ansprache seit der Naturkatastrophe seine Landsleute zum Durchhalten aufgerufen.

9.22 Uhr +++ In der Südostasien-Pazifik-Region ist von Panik über das schwer beschädigte japanische Atomkraftwerk Fukushima wenig zu spüren.

9.03 Uhr +++ Der japanische Kaiser Akihito hat den Erdbebenopfern sein Beileid ausgesprochen und sich tief besorgt über die Krise in den Atomkraftwerken gezeigt.

8.52 Uhr +++ Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage des Stern zufolge für einen Ausstieg aus der Kernenergie. Elf Prozent der Befragten wollen, dass sämtliche deutsche AKW sofort abgeschaltet werden, weitere 52 Prozent sind für einen Ausstieg binnen fünf Jahren.

8.35 Uhr +++ Die Internationale Atomenergiebehörde hat in Japan bereits vor mehr als zwei Jahren auf mögliche Probleme bei der Erdbeben-Sicherheit seiner Atomkraftwerke hingewiesen. Das berichtet die britische Zeitung “Daily Telegraph“ unter Berufung auf Wikileaks.

08.13 Uhr +++ Nach den dramatischen Kursverlusten der vergangenen Tage hat sich die japanische Börse am Mittwoch spürbar erholt.

07.58 Uhr +++ Vier in Japan eingesetzte Retter aus Neuseeland und Australien sind geringfügig radioaktiv verstrahlt worden. Es bestehe aber kein Gesundheitsrisiko für die Helfer, teilte Neuseelands Premierminister John Key am Mittwoch mit.

07.46 Uhr +++ Abgeordnete von CDU und SPD äußern Zweifel an der Rechtmäßigkeit des beschlossenen Atomkraftmoratoriums ohne Zustimmung des Bundestages.

Die Atomkraftwerke in Deutschland und Europa

Die Atomkraftwerke in Deutschland und Europa

07.30 Uhr +++ Die japanische Notenbank hat das Finanzsystem auch am Mittwoch mit einer Geldspritze in Milliardenhöhe gestützt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo wurden als kurzfristige Notfall-Liquidität 3,5 Billionen Yen (rund 30 Milliarden Euro) zur Verfügung.

07.11 Uhr +++ Mindestens 1,6 Millionen Haushalte sind nach der Naturkatastrophe in Japan noch immer ohne fließend Wasser. Das berichtete der Sender NHK am Mittwoch und berief sich auf Angaben des Gesundheitsministeriums.

6.31 Uhr +++ Die Arbeiter im Atomkraftwerk Fukushima Eins können zurück auf das Gelände. Die Evakuierungsanordnung sei wieder aufgehoben worden, berichtete der Sender NHK am Mittwochmittag (Ortszeit).

6.05 +++ Ein Nachbeben der Stärke 6,0 hat am Mittwochmittag (Ortszeit) den Nordosten Japans erschüttert. Das Beben habe sich gegen 13.00 Uhr rund 95 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tokio an der Küste von Honshu ereignet, teilte die US-Geologiebehörde mit.

5.22 Uhr +++ Die Regierung sei bereit, die Reisreserven des Landes anzubrechen und wo nötig zu verteilen. Das meldete die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium.

4.49 Uhr +++ Wegen der hohen Strahlung sind die Arbeiten zur Kühlung der Brennstäbe im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi vorerst ausgesetzt worden. Nach einem Anstieg der Strahlenbelastung müsse die Bewässerung der Reaktoren eingestellt werden, teilte der japanische Kabinettssekretär Edano mit.

4.13 Uhr +++ Südkorea will mit Borsäure helfen, die japanischen Atomreaktoren im Kraftwerk Fukushima zu stabilisieren.

3.47 Uhr +++ Die Japaner brauchen zum Kühlen des Atomkraftwerks Fukushima wohl Hilfe aus den USA.

3.39 Uhr +++ Die japanische Regierung rief die Bevölkerung auf, Hamsterkäufe an den Tankstellen einzustellen und Energie zu sparen.

3.37 Uhr +++ Die inneren Reaktormäntel von Block 1 und 3 im Atomkraftwerk Fukushima könnten beschädigt sein. Das sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwoch. Endgültige Klarheit gebe es darüber aber nicht.

3.31 Uhr +++ Die radioaktive Strahlung am Atomkraftwerk Fukushima hat in der Nacht zum Mittwoch neue Rekordmarken erreicht . Es sei der Wert von 1000 Millisievert (1 Sievert) gemessen worden, berichtete Regierungssprecher Yukio Edano. Das ist in Deutschland das Tausendfache dessen, was ein Mensch über ein ganzes Jahr hinweg an zusätzlicher Strahlung aufnehmen darf.

3.11 Uhr +++ Radioaktive Partikel in der Luft werden vom japanischen Fukushima aus aufs Meer geweht. Der Wind habe in Richtung Südost/Ost gedreht und damit vom Land weg, sagte Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch.

0.55 Uhr +++ Die überhitzten Brennstäbe in zwei Reaktoren des Katastrophen-Atomkraftwerks Fukushima sind nach Angaben des Betreibers Tepco bereits erheblich zerstört.

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