Fans trauern um Facebook-Bär Dino

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Slowenien - Braunbär Dino sorgte - ähnlich wie Bruno in Deutschland - in Italien für großen Wirbel. Im Internet formierte sich eine 25.000 User starke Fangemeinde. Jetzt wurde er erschossen - ein Tod mit tragischem Hintergrund.

Der Braunbär hatte sich im vergangenen Jahr von Italien nach Slowenien aufgemacht. Dort war er aber negativ aufgefallen, weil er drei Esel und auch andere Tiere in der Region gerissen hat und seinen Kopf immer wieder gegen Hauswände schlug, berichtet das Onlineportal diepresse.com. Die Behörden gingen davon aus, dass Dino Tollwut hat und gaben ihn zum Abschuss frei.

Auch in Italien hatte es bereits Stimmen gegeben, die gefordert hatten, den Bär zu töten. Eine Mehrheit hatte sich jedoch dafür ausgesprochen, das Tier zu verschonen. Schließlich hatte der Landwirtschaftsminister Giancarlo Galan ein Machtwort gesprochen: "Niemand krümmt Dino ein Haar!" Da Dino ein Chip unter die Haut implantiert worden war, konnte er fortan auch immer geortet werden, berichtet das Onlineportal express.de.

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Doch in Slowenien hatte der Braunbär schlechte Karten, weil die Bärenjagd hier legal ist. Nachdem er auffällig geworden und zum Abschuss freigegeben war, wurde er schließlich von einem Jäger getötet.

Jetzt nehmen seine 25.000 Fans auf Facebook Abschied von ihrem Dino. Tragisch: Der Verdacht auf Tollwut konnte bei einer Untersuchung nicht bestätigt werden. Stattdesen wurde eine tiefe Wunde an seinem Hals gefunden, die sein Verhalten erklären könnte.

mm

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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