Diese Karte zeigt das mysteriöse Gebiet

CIA erklärt UFOs über "Area 51"

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Eine vom CIA freigegebene Karte der "Area 51"

Washington - Um die mysteriöse „Area 51“ in der Wüste von Nevada ranken sich seit Jahrzehnten viele Gerüchte - nun hat der US-Geheimdienst CIA offiziell die Existenz des Gebiets bestätigt.

Die jetzt freigegebenen Dokumente enthalten auch eine Landkarte, die den Standort der militärischen Sperrzone zeigt, wie der Sender CNN in der Nacht zum Freitag berichtete. Von Außerirdischen oder „Fliegenden Untertassen“ sei darin zur Enttäuschung von Ufologen und Verschwörungstheoretikern allerdings nicht die Rede.

Ohnehin gehe aus den Unterlagen hervor, dass „Area 51“ für eher unspektakuläre Zwecke genutzt worden sei. Der Standort rund 200 Kilometer nordwestlich der Casino-Metropole Las Vegas sei bloß ein Testgelände für die Spionageflugzeuge U-2 und Oxcart etwa während des Kalten Krieges gewesen. Die Dokumente waren auf Antrag des Forschers Jeffrey T. Richelson vom Nationalen Sicherheitsarchiv der George Washington Universität freigegeben worden, wie es weiter hieß.

Ufologen sind überzeugt, dass „Area 51“ die Überreste von Aliens beherbergt, die nach dem Absturz einer „Fliegenden Untertasse“ 1947 nahe der US-Kleinstadt Roswell geborgen worden seien. Viele Bücher und Filme nahmen sich des Themas an, darunter etwa Roland Emmerichs „Independence Day“ von 1996. Eine andere Version besagt, dass die 1947 gefundenen Überreste zu einem neu entwickelten Fernaufklärungsballon gehörten, dessen Existenz während des Kalten Krieges unbedingt geheim bleiben sollte.

Mit einer umfangreichen Studie über Spionage-Flüge der US-Streitkräfte in den Jahren 1954 bis 1974 hat der Geheimdienst CIA zahlreiche Hinweise auf unbekannte Flugobjekte (UFOs) auf einen Schlag entkräftet. Die am Donnerstag veröffentlichte 400-Seiten-Studie enthält bislang unbekannte Einzelheiten zu dem Spionage-Flugzeug U-2, das im Kalten Krieg in der Stratosphäre eingesetzt wurde. Da diese Maschinen in rund 20 Kilometer Höhe verkehrten, wurden sie selbst von Piloten der üblichen Passagierflugzeuge in einer Flughöhe von drei bis sechs Kilometern für UFOs gehalten.

Die Studie über die Programme U-2 und Oxcart in den Jahren 1954 bis 1974 enthüllt Vorgänge, die sich auf der sogenannten "Area 51" in der Wüste von Nevada abspielten. Von diesem Versuchsgelände, das damals einer strengen Geheimhaltung unterlag, stiegen die U-2-Maschinen zu ihren Langstreckenflügen auf, die zur Ausspähung der Sowjetunion und Vietnams dienen konnten.

Wenn die U-2-Flugzeuge in der Stratosphäre unterwegs waren, wurden von ihren Flügeln Sonnenstrahlen auch dann noch reflektiert, wenn es in tieferen Schichten der Atmosphäre längst dunkel geworden war. Das erweckte den Anschein, als seien UFOs im Anflug. Da das Flugprogramm damals geheim war, konnten die zuständigen Stellen bei Meldungen von Bürgern und Piloten die wahren Hintergründe der Lichteffekte nicht aufdecken. Die US-Luftwaffe sprach dann von rätselhaften Natur-Phänomenen.

dpa/AFP

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