Köln - Rennrodler Bruno Banani aus Tonga verdankt seinen Namen offenbar doch seinem Sponsor. Anders als bisher behauptet wurde der Sportler nach Spiegel-Informationen als Fuahea Semi geboren.
Die Namensgleichheit mit dem Chemitzer Unterwäschehersteller galt bislang als Zufall. Nun kam heraus: Banani wurde Ende 2008 in dem Inselstaat im Südpazifik von der kalifornischen Marketingagentur Makai gecastet.
Der Geschäftsführer der in Leipzig beheimateten Europa-Dependance von Makai, Mathias Ihle, räumte ein, dass der Name auf seine Anregung hin von den Behörden in Tonga im Reisepass und in der Geburtsurkunde geändert worden sei. Das Mode-Label sei damals nicht eingeweiht gewesen.
SID
Rubriklistenbild: © dpa


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