Arbeitssieg in Oberhausen

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Wasserburg - Wasserburgs Bundesliga-Basketballerinnen sind wieder zurück in der Erfolgsspur. In Oberhausen feierten die Damen einen mühevollen Arbeitssieg.

Der 64:57 (32:23)-Erfolg über New Baskets Oberhausen forderte höchsten Einsatz und Kampfbereitschaft. „Oberhausen hat es uns vor allem unter den Körben schwer gemacht“, meinte Trainer Bastian Wernthaler, der aber trotzdem immer das Gefühl hatte: „Wir haben das Spiel unter Kontrolle“. Unter anderem auch deshalb, weil seine Mannschaft über weite Strecken hervorragend verteidigte. Sinnbildlich dafür ein 12:0-Lauf über fünf Minuten im zweiten Viertel, als die Gäste wiederholt zu Ballverlusten (insgesamt 17 bis zur Pause!) und schwierigen Würfen gezwungen wurden.

Melissa Jeltema, mit 18 Punkten nicht nur erfolgreichste Werferin, sondern auch unermüdliche Antreiberin mit Rebounds und Ballgewinnen, erzielte fünf Punkte in Folge. Rebecca Thoresen legte einen Dreier nach, und bald war ein 30:20-Vorsprung war damit herausgespielt, der den Innstädterinnen viel Sicherheit brachte. Zuvor waren die Oberhausenerinnen meist knapp vorne (13:16 am Anfang des zweiten Viertels), während Anne Breitreiner früh in Foulprobleme geriet und es für Emma Cannon (nur 9 Punkte, aber 14 Rebounds) nur wenige Anspielstationen gab.

Die von der ehemaligen Wasserburgerin Katja Zberch betreute Oberhausener Truppe ist jedoch keine, die frühzeitig aufgibt. Dennoch blieb der amtierende deutsche Meister im dritten Abschnitt das spielbestimmende Team und baute seine Führung bis auf 47:33 aus. Es sah schon fast nach einem eher ruhigen Schlussviertel aus, als Oberhausens Offensive schließlich auftaute. Allen voran dank der Distanzwürfe von Aufbauspielerin Valerie Nainima (11 Punkte innerhalb von drei Minuten!). Und plötzlich waren die Gäste auf 53:48 dran.

Nach einer Wasserburger Auszeit sorgte Tiina Sten für die „Bigpoint“: Erst traf die Flügelspielerin per Korbleger, dann ließ der Oberhausener Antwort durch Mersch prompt einen Dreier folgen. „Da ist natürlich die Tiefe unseres Kaders ein großer Vorteil“, freute sich Bastian Wernthaler, „obwohl wir es leider versäumt haben, eher für klare Verhältnisse zu sorgen.“ Für die Zuschauer war die spannende Phase jedoch erfreulich, zumal die Wasserburgerinnen sich aus diesem Durchhänger schnell und souverän befreiten. Anne Breitreiners Distanzwurf zum 61:50 sorgte dann endgültig für klare Verhältnisse.

In der kommenden Woche warten zwei bayerische Duelle: Zunächst tritt man im Pokal bei Jahn München an, ehe am Wochenende die Reise nach Bamberg ansteht.

Es spielten: Anne Breitreiner (8 Punkte), Stina Barnert (6 Punkte, 6 Assists), Martina Dover, Rebecca Thoresen (5 Punkte), Melissa Jeltema (18 Punkte, 4 Rebounds), Miriam Zeller, Stephanie Wagner (1 Punkt), Tiina Sten (8 Punkte, 3 Assists), Anita Teilane (4 Assists), Svenja Brunckhorst (9 Punkte, 4 Rebounds), Tanja Lehnert und Emma Cannon (9 Punkte, 14 Rebounds). 

fj

Quelle: rosenheim24.de

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