Die 25-jährige Basketball-Nationalspielerin kommt vom aktuellen deutschen Meister, den Wolfenbüttel Wildcats. Vergangene Saison stand die 1,95 Meter große Centerin über 30 Minuten pro Match auf dem Parkett und hatte mit durchschnittlich 11,4 Punkten und 7,8 Rebounds einen entscheidenden Anteil am ersten Titelgewinn der Damen aus Niedersachsen. "Wir hatten, wie jedes andere Team, viele Höhen und Tiefen, teilweise hatten wir nur sieben einsatzfähige Spielerinnen. Aber am Ende waren wir fit und die Meisterschaft ist einfach sensationell", erinnert sich Fikiel.
Für die weitgereiste, im polnischen Krakau geborene Centerin ist Wasserburg bereits die siebte Station ihrer Karriere, unter anderem Wisla Can-Pak (Polen), Parma (Italien) und Toulouse (Frankreich). Schon mit 19 wechselte sie zum polnischen Spitzenclub und sammelte Erfahrungen in der EuroLeague. "Mein Ziel ist es, immer besser zu werden, immer einen Schritt nach vorne zu machen. Da gehört es eben dazu, dass man den Verein wechselt. Aber wenn es sportlich und menschlich passt, kann ich mir sehr gut vorstellen, länger bei einem Club zu bleiben." Das sportliche Vorwärtskommen war auch entscheidend für ihren Wechsel vom Meister zum Ex-Meister. Fikiel will wieder international spielen, was ihr in Deutschland einzig der TSV Wasserburg bieten kann.
Der aktuelle Kader: Stina Barnert (Ibiza/ESP), Anne Breitreiner (Villeneuve/FRA), Svenja Brunckhorst (Freiburg), Emma Cannon (Osnabrück), Margret Dwyer (Osnabrück), Dalila Eshe (VSE Prag/CZE), Katharina Fikiel (Wolfenbüttel), Tiina Sten (Cadi La Seu/ESP).
fd/Oberbayrisches Volksblatt











