Steigen die Priener Handballer auf?

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Die erste Priener Herrenmannschaft. Oben v. links n. rechts. Trainer Helmut Dulzenberger, Serge Stamm, Stefan Gallinger, Markus Schönhammer, Markus Galliger Bastian Rothmer, Thomas Vodermair Stefan Ziegmann. Unten v. links n. rechts: David Lehnard, Raphael Bächtle, Moritz Metze, Matthias Graf, Florian Gallinger, Benjamin Huth und Dominik Wachter. Es fehlen: Paul Steines, Felix Laser und Hannes Wackerbarth

Prien - Nach einer überzeugenden Saison kann die erste Herrenmannschaft des TuS Prien den Aufstieg in die Bezirksoberliga nach drei Jahren perfekt machen.

Nach einer überzeugenden Saison kann die erste Herrenmannschaft der Handballabteilung des TuS Prien gegen die HSG Kirchheim/ Anzing II den Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga nach drei Jahren perfekt machen. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Ludwig-Thoma-Halle.

Nach dem 31:15 Sieg der Priener gegen den TuS Traunreut und der gleichzeitigen 21:25 Niederlage des stärksten Konkurrenten, der HSG Kirchheim/ Anzing gegen die SG SHV/UHC Salzburg kann die junge Mannschaft von Trainer Helmut Dulzenberger den Aufstieg in die Bezirksoberliga und die Meisterschaft in der Bezirksliga durch einen Sieg am kommenden Samstag perfekt machen. Der Gegner in der LTG-Halle ist jedoch kein geringerer als eben der Tabellenzweite, die Zweitvertretung der HSG Kirchheim/ Anzing.

Das Hinspiel in Kirchheim

Das Hinspiel in Kirchheim hatte es in sich. Prien sah sich schnell mit einem sieben Tore Rückstand konfrontiert und bewies große Moral, großen Zusammenhalt und einen unermüdlichen Kampfgeist. Prien schaffte es, Tor um Tor auszuholen und hätte das Spiel sogar für sich entscheiden können. Die Chance dazu wurde leider vergeben und am Ende trennten sich die beiden Mannschaften unentschieden mit 31:31.

In engen Spielen waren es genau diese drei Eigenschaften, Moral, Kampfgeist und Zusammenhalt, die die Mannschaft von Trainer Dulzenberger in dieser Saison auszeichneten, der in seinem zweiten Jahr als Trainer der ersten Herrenmannschaft das große Ziel, den Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga, erreichen kann. Die Mannschaft wird jedenfalls hochmotiviert in die Begegnung gehen und alles daran setzen, das Spiel für sich zu entscheiden.

Personell ist fast alles drin

Personell hat Dulzenberger nahezu alle Möglichkeiten. Felix Laser, Moritz Metze und Dominik Wachter kehren in den Kader zurück, außerdem stehen die Chancen gut, dass der langzeitverletzte Torhüter Paul Steines im Topspiel am Samstag sein Comeback geben und somit Thomas Vodermair entlasten kann. Lediglich Matthias Graf fehlt verletzungsbedingt und Serge Stamm wegen eines Auslandsaufenthaltes bis zum Saisonende. Die Konstellation vor der Partie ist klar. Gewinnt der TuS, ist die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksoberliga perfekt. Bei einem Unentschieden benötigt der TuS aus den letzen drei Partien noch einen Punkt, falls das Unentschieden niedriger als 31:31 ausgehen sollte, da hier die Auswärtstorregel greifen würde. Bei einem Unentschieden ab 32:32 würde im Falle einer Punktegleichheit das Torverhältnis entscheiden. Hier liegt der TuS momentan deutlich in Führung. Während Kirchheim ein Plus an Toren von 72 aufweist, erzielte der TuS 149 Tore mehr, als er eingeschenkt bekam.  

Verliert der TuS das Spiel, müsste die Dulzenberger-Truppe zwei der letzten drei Spiele gewinnen. Die Mannschaft will derartige Rechenspiele jedoch vermeiden. Raphael Bächtle: „Wir werden alles daran setzen, das Spiel zu gewinnen um den Aufstieg und die Meisterschaft perfekt zu machen. Auf die Feier an einem großen Heimspieltag wollen wir nicht verzichten!“ Allerdings erwartet Bächtle auch ein schwieriges Spiel: „Man hat im Hinspiel gesehen, wie schwer es gegen diese Mannschaft werden kann. Das wir sicher kein Selbstläufer am Samstag und jeder wird 100 Prozent geben müssen. Vielleicht sogar ein bisschen mehr.“ Die Zuschauer können sich auf ein spannendes Handballspiel freuen und darauf hoffen, im Anschluss an das Spiel eine große Feier mit der Mannschaft zu feiern.

Wer spielt noch?

Um 17.10 Uhr empfängt die zweite Herrenmannschaft den TSV Trostberg. Die Meisterschaft in der Bezirksklasse hat das Team um Spielertrainer Thomas Räder durch die völlig verdiente 31:26 Niederlage gegen den SF Föching am vergangenen Wochenende verspielt. Jetzt geht es noch darum, vielleicht einen Platz unter den ersten Drei zu erreichen und vor allem, die letzten beiden Heimspiele der Saison zu gewinnen, um dem Publikum nach zuletzt eher mäßigen Leistungen in der Rückrunde nochmal zwei schöne Spiele zu bieten. Prien ist momentan Dritter, der TSV Trostberg belegt den siebten Rang.

Die Priener Damen empfangen um 15.30 Uhr den Tabellenführer, den TuS Traunreut. Nach der 33:29 Auswärtsniederlage beim Tabellenzweiten, dem FC Bayern München in der Vorwoche will die Mannschaft von Trainer Igor Lukac dem Publikum eine gute Leistung zeigen. Was im Endeffekt dabei rauskommt wird man sehen. Vielleicht schaffen es die Damen ja, für eine Überraschung zu sorgen.

Weitere Spiele:

13.50 Uhr: Männliche Jugend B, Bezirksliga:          TuS Prien -  SB Chiemgau Traunstein

12.20 Uhr: Männliche Jugend C, Bezirksliga:          TuS Prien -  SB Chiemgau Traunstein

11.00 Uhr: Männliche Jugend D, Bezirksklasse:      TuS Prien - TuS Traunreut

09.40 Uhr: Weibliche Jugend D, Bezirksliga:           TuS Prien – TuS Traunreut

Pressemitteilung TuS Prien

Quelle: rosenheim24.de

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