Kas und Petzschner mit zu hoher Fehlerquote

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Archivbild: Christopher Kas und Philipp Petzschner

London - Aus der Traum: Der Trostberger Christopher Kas und Philipp Petzschner unterlagen in der ersten Runde des Tennis-Doppelbewerbes der Olympischen Spiele von London.

Gegen Dawydenko/Juschni (Russland) verloren Kas und Petzschner mit 5:7 und 5:7.

"Das Wichtigste war, dass ich mich zu hundert Prozent bewegen konnte. Ich war in der Bewegung nicht eingeschränkt, das war schon erstaunlich, nachdem ich eine Woche zuvor London eigentlich schon abgehakt hatte, großer Dank an die medizinische Abteilung und Klaus Eder", kommentierte Kas, der mit einer Muskelverletzung angereist war. Und: "Mir hat etwas das Training gefehlt, aber ich habe dafür gekämpft, dass ich bei Olympia spielen konnte." Der erste Satz verlief lange Zeit ausgeglichen. Nach zehn Spielen stand es 5:5 und auch von den Punkten her war die Partie gleich. Ein Doppelfehler (von insgesamt zwei) leitete dann das erste Break ein. Kas gab seinen Aufschlag ab, Dawydenko servierte bei einer 6:5-Führung dann souverän "zu Null" aus. Damit war der erste Satz weg.

Im zweiten Satz kassierte Petzschner frühzeitig ein Break, aber im achten Spiel war wieder alles auf der Reihe. Nach einem Rebreak der Bayern stand es 4:4. Bei einer 5:4-Führung hatten Kas/Petzschner drei Satzbälle, konnten jedoch keinen nutzen. "Da hat der Gegner jeweils sehr gut gespielt", sagte Kas. Statt 6:4 und dritter Satz hieß es 5:5. Und dann nutzten die Russen ihre Breakchance. Nach 1:13 Stunden war die Partie gelaufen - Juschni servierte aus. Am Ende hieß es 7:5, 7:5 für Dawydenko/Juschni, die insgesamt 13 Punkte mehr machten. Entscheidend war die Bilanz der unerzwungenen Fehler. Nur acht Punkte standen hier bei den Russen, gar 18 bei den Bayern.

kk/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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