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Rosenheim: 1860 entscheidet den OVB-Cup 2012 für sich

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    • 02.07.12
    • Fußball
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TSV 1860 holt sich den OVB-Cup zurück

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Rosenheim - Nach einem Jahr an der Pürstlingstraße hat der OVB-Wanderpokal wieder seinen Besitzer gewechselt - die Trophäe ist allerdings nur ein paar hundert Meter weiter gewandert.

© Max Mayer

Der Rekord-OVB-Cup-Sieger 1860 Rosenheim hat zu den bisherigen drei Triumphen einen weiteren draufgesetzt und sich in einem reinen Rosenheimer Endspiel gegen den SB/DJK Rosenheim den Pokal zurückerobert.

Für das goldene Tor im Finale sorgte Frederik Schramme nach einer guten halben Stunde. Vorausgegangen war eine gute Vorarbeit des immer gefährlich werdenden Andreas Voglsammer und ein Schuss von Danijel Majdancevic, der von SBR-Torwart Dominik Krammer noch abgewehrt werden konnte. Für den Abpraller schaltete Schramme am langen Pfosten am schnellsten und drückte die Kugel im zweiten Versuch endgültig über die Linie. Das Tor fiel in der einer Phase, in der sich der Neu-Regionalligist etwas absetzen konnte: Hatten sich beide Teams zuvor weitgehend neutralisiert, so hatte Voglsammer kurz vor dem Tor bereits eine gute Chance (Krammer parierte) und verzeichnete der kraftvolle Stürmer nach dem 1:0 noch einen Kopfball-Kracher an die Querlatte.

"Aufgrund dieser Möglichkeiten war es ein verdienter Sieg für uns", meinte der neue 1860-Trainer Dirk Teschke, der sich freute, dass "wir uns in jedem Spiel steigern konnten". Er sah es als großen Vorteil an, dass er einen großen Kader zur Verfügung hatte: "Bei diesen Temperaturen war es sicherlich gut, dass wir sieben, acht Spieler durchwechseln und so die Belastung geringer halten konnten. So hatten wir im Endspiel auch mehr Kräfte."

Der neue Sportbund-Trainer Manfred Burghartswieser erkannte den Sechziger-Erfolg dann auch neidlos an. "Auch wenn das Tor aus unserer Sicht eine äußerst unglückliche Produktion war: 1860 war spielerisch sehr stark und hat verdient gewonnen." Für sein Team war es am Ende kraftraubend: Immerhin fehlten mit Michael Hofer, Onur Kaya, Alex Spreitzer, Philipp König und den Neuzugängen gleich mehrere Leistungsträger und Kaderspieler. "Mein Fazit fällt insgesamt aber positiv aus, die Mannschaft hat sich ordentlich verkauft", so Burghartswieser weiter - damit dürfte er allerdings nicht die letzten Minuten des Finales gemeint haben, als sich zunächst Bernd Sylla wegen einer unnötigen Attacke gegen Voglsammer und dann Matthias Poschauko wegen wiederholten Meckerns vorzeitig mit Gelb-Rot verabschiedeten.

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