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Erst fünf von 13 Meistern stehen fest

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    • 09.05.12
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Erst fünf von 13 Meistern stehen fest

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Raubling - Die Fußball-Metropole im Kreis Inn/Salzach heißt Raubling: Innerhalb von 24 Stunden feierten der TuS Raubling in der Kreisliga und der ASV Großholzhausen in der A-Klasse Titel und Aufstieg.

OVB

© Schuhmann

Verrückte Kreisklasse 1: Mit diesem Tor gewann Schloßberg in Prien mit 1:0. Schloßberg spielt weiter um den Aufstieg mit, während Prien - vor der Winterpause noch Spitzenreiter - gegen den Abstieg kämpft.

Doch drei Spieltage vor dem Saisonende stehen erst fünf von 13 Meistern in den Kreisligen, Kreisklassen und A-Klassen fest. Eine Übersicht über die Lage.

Kreisliga 1: Zwei Jahre nach dem Abstieg hat den TuS Raubling die Bezirksliga wieder - und das in bestechender Form. Nur zwei Niederlagen in 25 Spielen, weniger als ein Gegentreffer pro Spiel und zuletzt sieben Siege in Serie. Das ist schon jetzt die beste Bilanz eines Kreisliga-Meisters in den letzten zehn Jahren. Der Kreisliga-Vizemeister hat wegen der Ligen-Reform in diesem Jahr ausnahmsweise keine Chance. Im Tabellenkeller stehen mit Rimsting und Kiefersfelden zwei der drei Absteiger bereits fest. Und der dritte wird, wenn kein Wunder geschieht, TSV Wasserburg heißen: Für die "Löwen" wäre das der dritte Abstieg in Folge - aus der Bezirksoberliga in die Kreisklasse, 24 Jahre nach dem Aufstieg.

Kreisliga 2: So klar die Verhältnisse in der Gruppe 1 sind, so heiß umkämpft ist der Titel hier. Nun liegt wieder Vorjahres-Vize ESV Freilassing vorn, gleichauf mit Herbstmeister FC Hammerau. Der direkte Vergleich zählt auf Kreisebene in dieser Saison anders als von der Bezirksliga aufwärts nichts. Doch auch der SV Kay und der Rückrunden-Beste SG Schönau haben sich mit zwei und drei Zählern Rückstand längst nicht aufgegeben. Abgeschlagen ist am Tabellenende nur der Neuling DJK Otting, der sieben Punkte in drei Spielen kaum aufholen dürfte. Den zweiten Abstiegs- und den Relegationsplatz werden wohl Laufen (20 Punkte), Anger (21) und Saaldorf (23) unter sich ausmachen. Eine Vorentscheidung könnte am Sonntag im Derby Saaldorf-Laufen fallen. In der Relegation (siehe Kasten) droht ein weiterer Lokalfight gegen Surheim, derzeit auf Vizemeister-Kurs in der Kreisklasse 4.

Kreisklasse 1: Will denn hier keiner aufsteigen? Vor 14 Tagen lag plötzlich der Hinrunden-Neunte (!) SV Westerndorf vorn, jetzt hat er wieder vier Punkte Rückstand auf Neuling SV Schloßberg (ein Spiel mehr), der nach der ersten Halbserie nur Sechster war. Herbstmeister TuS Bad Aibling verlor die Spitzenposition am Wochenende durch ein 2:3 beim ASV Au 2, der als Kreisliga-Reserve nicht aufsteigen kann. Selbst dem Fünften Grassau fehlen nur zwei Punkte auf Rang zwei. Und an den letzten drei Spieltagen ist die Spitzengruppe fast unter sich. Los geht's am Samstag mit Westerndorf - Au 2 und Grassau - Bad Aibling, während Schloßberg zusehen muss. Hinten kämpft Neubeuern gegen das abgestiegene Schlusslicht Ostermünchen 2 gleichzeitig um die letzte Chance, Anschluss zu finden. In der Abstiegszone befindet sich mit zwei Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz auch der TuS Prien, der nach der ersten Hälfte der Saison noch Zweiter war und nach der Winterpause alle Spiele verloren hat. Der Drittletzte FC Halfing hat die vielleicht kurioseste Bilanz aller 200 Vereine im Kreis: Alle seine 26 Punkte holte der Neuling auf eigenem Platz.

Kreisklasse 2: Fünf Spieltage vor Schluss war der haushohe Favorit SV Aschau Meister und korrigierte den Betriebsunfall Abstieg eindrucksvoll. Die einzige Niederlage datiert vom 14. September 2011 (1:2 in Edling). Dafür hat der ASV Rott das Rennen um Platz zwei wieder spannend gemacht mit dem Sieg über den jetzt punktgleichen Neuling aus Schwindegg (beide 35 Punkte). Auch Edling (33) und Forsting (32) schöpfen nun neue Hoffnung, zumal Rott am Samstag in Aschau ran muss. Ebenso unübersichtlich ist der Kampf um den Klassenerhalt. Die letzten vier trennen ganze zwei Punkte, wobei der SV Waldhausen noch einmal aussetzen muss.

Kreisklasse 3: Der TSV Kastl hat den Durchmarsch von der A-Klasse in die Kreisliga geschafft. Das heißt: Für die Elf von Markus Wörfel wird 2012/13 die erste Kreisliga-Saison überhaupt. Die letzte Niederlage datiert inzwischen von Ende August 2010. Ob die SG Tüßling/Teising diese Serie am Sonntag stoppen kann, die seit dem vergangenen Wochenende als Vizemeister feststeht? Pleiskirchen und Oberfeldkirchen würde nur noch ein Wunder vor dem Abstieg retten. Burgkirchen braucht einen Kraftakt, um der Abstiegs-Relegation zu entgehen.

Kreisklasse 4: Der SC Inzell hat sich unversehens bis auf drei Punkte an Spitzenreiter Berchtesgaden herangepirscht, bei dem er am vorletzten Spieltag gastiert. Wird Surheim - zwei Punkte hinter den Rupertiwinklern - zum "lachenden Zweiten"? Das Restprogramm des BSC ist mit den Nachzüglern Piding und Traunwalchen jedenfalls das leichteste. Die Abstiegszone reicht bis zu Kirchanschöring 2 auf Platz sieben, der gerade einmal drei Punkte vor dem Drittletzten Tengling rangiert. Mittendrin im Strudel ist auch der SV Oberteisendorf, der wie Phönix aus der Asche kam. Zur Saison-Halbzeit noch mit sechs Punkten abgeschlagen Letzter - und dann mit sechs Siegen in Folge der Beste in der Rückrunde.

A-Klasse 1: Gibt das ein Endspiel? Drei Punkte Vorsprung hat sich der SV Bruckmühl auf Kolbermoor 2 erarbeitet, doch am letzten Spieltag kommt es auswärts zum direkten Duell um die Meisterschaft, wenn sich die SVK-Reserve keine Blöße mehr gibt. Im Vierkampf um den zweiten Abstiegsplatz hat der SV Vagen alle Trümpfe in der Hand, hat er doch zum Saisonschluss die direkten Rivalen Bad Feilnbach und Höhenrain vor der Flinte. Für den ESV Rosenheim 2 war die A-Klasse eine Nummer zu groß.

A-Klasse 2: Auf Platz zwei wollte es der ASV Großholzhausen nicht mehr ankommen lassen, denn in der Relegation waren die Raublinger in den vergangenen zwei Jahren zweimal gescheitert. Diesmal stand die Meisterschaft schon vier Spieltage vor Schluss fest. Nur eine Niederlage (2:4 gegen FT Rosenheim) steht in bisher 23 Spielen zu Buche. Eine Vorentscheidung um Platz zwei könnte in der nächsten Woche zwischen Rohrdorf (47 Punkte) und Prutting (45) fallen - oder ist Oberaudorf (44) der lachende Vierte? Die beiden Absteiger sind längst klar, Samerberg (nur ein Sieg) muss zum ersten Mal in die B-Klasse.

A-Klasse 3: Ramerberg war der erste Meister, der im Kreis Inn/Salzach in diesem Jahr feststand, nur eine Woche nach Ostern. Zum ersten Mal Kreisklasse seit 19 Jahren! Von den letzten neun Spielzeiten hatte der SVR sogar in der B-Klasse gedarbt. Nun geht es nur noch um die Verteidigung der makellosen Serie ohne Niederlage. Doch Vorjahres-Absteiger TSV Haag würde ein Sieg am Sonntag beim Meister reichen, um Platz zwei endgültig zu festigen. Die Absteiger heißen Kienberg und Babensham 2.

A-Klasse 4: Um fünf Punkte ist Neumarkt nach einer kleinen Schwächephase Ay Yildiz Waldkraiburg in drei Spielen davongezogen, jetzt zweifelt in der Rottstadt kaum noch einer am ersten Kreisklassen-Aufstieg seit exakt 30 Jahren. Die Waldkraiburger waren damals längst noch nicht am Start, zwölf Jahre nach der Gründung steht der "Mondstern" (Ay Yildiz) so gut wie sicher in der Aufstiegs-Relegation. Der ESV Mühldorf muss zum vierten Mal in die Tiefen der B-Klasse, für Erharting ist es das erste Mal.

A-Klasse 5: Der traditionsreiche TSV Trostberg hat die beste Ausgangsposition, nach nur einem Jahr in die Kreisklasse zurückzukehren. Ex-Landesligist Marktl liegt zwar nach dem Remis in Trostberg weiter einen Zähler vor den Alzstädtern, muss aber am letzten Spieltag zuschauen. Gefährlicher für die Elf von Günther Kopecky ist vielleicht der TSV Neuötting, am Samstag Gastgeber der Trostberger und derzeit nur zwei Zähler zurück. Für die Reserven von Kirchweidach/Halsbach (sicher) und Emmerting (fast sicher) geht es nach einem Jahr zurück in die B-Klasse.

A-Klasse 6: Drei Punkte Vorsprung gilt es für den TSV Palling zu verteidigen auf den SV Ruhpolding, damit es im achten Jahr endlich klappt mit dem Aufstieg. Doch dem SVR sitzt zumindest noch Bergen im Nacken - leistet sich Ruhpolding nur ein Remis, könnte der TSV gleichziehen. Hochspannung auf niedrigem Niveau am Tabellenende: Übersee, Grassau 2 und Nußdorf sind mit je zwölf Punkten aus 23 Spielen Letzter, nur einer drei drei kann die Klasse halten. Übersee - Nußdorf könnte so am 20. Mai zum Abstiegs-Endspiel werden.

A-Klasse 7: Ein Punkt fehlt noch, dann ist der TSV Teisendorf zum ersten Mal seit 1999 wieder Kreisklassist. Die erste Chance: am Sonntag gegen Bischofswiesen 2 will man es nicht auf das Gemeinde-Derby gegen Weildorf ankommen lassen. Dann müsste sich der TSV Freilassing vielleicht mit nur einer (!) Niederlage im ganzen Jahr mit Platz zwei begnügen. Auch hier stehen zwei Neulinge am Tabellenende: Surberg ist kaum noch zu retten, Surheim 2 kann Laufen 2 dagegen schon am Samstag vom Nichtabstiegs-platz verdrängen.

B-Klassen: Der noch ungeschlagene SV Schechen (Gruppe 1) ist nach zwei Jahren zurück in der A-Klasse, auch für Heufeld sieht es gut aus. In der Gruppe 2 schaffen auf jeden Fall zwei Teams den Durchmarsch aus der C- in die A-Klasse: Söllhuben (dem SVS fehlt nur noch ein Punkt), Breitbrunn (zehn Jahre nach dem Abstieg) oder Pang 2. Zwei "Dritte" haben es in der Gruppe 4 geschafft: FC Töging und FC Mühldorf. Der FCM ist 2012/13 mit zwei Teams in der A-Klasse vertreten. Auch Tüßling/Teising 2 (Gruppe 5) ist schon durch, ebenso wie der WSC Bayerisch Gmain (Gruppe 6).

C-Klassen: Erst vier von 14 Aufsteigern haben ihren Platz in der B-Klasse sicher: Für Bosna i Hercegovina (BiH) Rosenheim ist es im zweiten Jahr des Bestehens der erste Aufstieg, der FC Traunreut kehrt nach zwei Jahren zurück. Geschafft haben es auch SV Vogtareuth 2 und TSV Petting 2.

Alexander Hübner/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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