"Das ist ein Schlag ins Gesicht!"

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Schiedsrichterin Rebekka Redinger wurde im Jahr 2010 Opfer der brutalen Attacke.
  • schließen

Altötting - Nach einer brutalen Attacke auf eine Schiedsrichterin wurde ein Torwart vermeintlich lebenslang gesperrt. Jetzt hat das Opfer von der Begnadigung des Spielers erfahren.

Im Januar 2010 brannten einem Fußball-Torwart eines damaligen C-Klassisten aus dem Landkreis Altötting bei einem Hallenturnier in Emmerting die Sicherungen durch. Nach einer Roten Karte für einen Teamkollegen stürmte er auf die damals 20-jährige Schiedsrichterin Rebekka Redinger zu, trat und würgte sie und zog sie mehrfach massiv an den Haaren, so dass die junge Frau auch Verletzungen an der Halswirbelsäule erlitt. Redinger musste in ärztliche Behandlung, war krankgeschrieben. Der Täter wurde daraufhin vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) (vermeintlich) lebenslang aus dem Verband ausgeschlossen.

Jetzt gab es in diesem Fall eine Wende: Wie beinschuss.de und innsalzach24.de erfahren haben, ist dem Gnadengesuch des Brutalo-Keepers von Verbandspräsident Dr. Rainer Koch jetzt stattgegeben worden. Die Sperre endet demnach zum 30. Juni 2014. Das hat der BFV bestätigt. „Das ist ein Schlag ins Gesicht – nicht nur für mich, sondern auch für jeden anderen Schiedsrichter“, sagte Redinger unserer Redaktion. „BFV-Präsident Dr. Koch hat mich in den Tagen nach der Tat angerufen und mir versichert, dass dieser Spieler keinen bayerischen Fußballplatz mehr betreten wird“, so die inzwischen 24-Jährige weiter.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf unserem Partnerportal beinschuss.de

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser