Bad Aibling Fireballs

"Bin verwundert und menschlich enttäuscht!"

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Bad Aibling - Die Niederlage in Sandhausen war für die FireGirls zwar sehr bitter, aber noch härter traf das Team eine echte Hiobsbotschaft über Facebook:

"Jetzt erst Recht!", so ist die Reaktion der Verantwortlichen und Bundesliga-Protagonistinnen auf die jüngsten Ereignisse bei den TBA Fireballs. In Sandhausen mussten die FireGirls eine vermeidbare Niederlage hinnehmen  und die zwei Münchnerinnen Wohlers und Wessels haben ihren sofortigen Rückzug aus dem Bundesliga-Team verkündet.

Die Aiblinger Fireballs-Damen bekamen die Hiobsbotschaft durch eine schlichte Facebook-Mitteilung von ihren ehemaligen Spielkameradinnen Viktoria Wohlers und Sibylle Wessels übermittelt, dass ab sofort beide nicht mehr Teil der Mannschaft wären.

Stefan Bradaric, der 1. Vorstand der Fireballs, hat dies am Abend zuvor nach einem Gespräch mit beiden, erfahren. „Ich bin echt verwundert und menschlich enttäuscht. Wir haben alles dafür getan, dass wir die beiden bestmöglich integrieren, nur leider muss ich den zwei Münchnerinnen fehlende Integrationsbereitschaft und Egoismus in ihrem Tun unterstellen“, so Bradaric. „Das Team hat ebenso mit vollkommenen Unverständnis auf die Reaktion von Wohlers und Wessels reagiert. Man fühlt sich absolut im Stich gelassen. "Jetzt erst Recht" ist aber die einhellige Devise und Reaktion darauf. Grundsätzlich müssen wir rechtlich prüfen lassen, ob beide nicht ihren Zweijahresvertrag erfüllen müssen. Ich verstehe, dass beide beruflich derzeit sehr angespannt sind, aber dies tut man so in dieser Art und Weise nicht. Fair, moralisch und menschlich ist dies sehr bedenklich.“, so der Fireballs-Vorstand weiter.

Niederlage gegen Sandhausen

Nach dem Schock mussten die Aiblinger Bundesliga-Damen die Reise nach Sandhausen antreten. Man wusste, dass die Baden-Württembergerinnen zu Hause stark sind, aber mit einer solchen Abgebrühtheit hatte man nicht gerechnet. Zudem hat der verletzungsbedingte Ausfall von Emma Duinker ihr übriges getan. Gegen die starke Zonenverteidigung fanden die FireGirls kein probates Mittel und in der eigenen Verteidigung war man vor allem im dritten Spielabschnitt überfordert bzw. wenig konsequent genug. Und so musste es kommen, das man am Ende mit 71 zu 60 deutlich verlor. Im Hinspiel gewann man noch zu Hause im FireDome mit über 40 Punkten Vorsprung. „Psychisch hat der Abgang von Wohlers und Wessels wohl dem Aiblinger Team das Genick gebrochen!?“, so ein mitgereister Fan des Fireballs-Lagers. Zum Glück hat Heidelberg zu Haus gegen Würzburg gepatzt und verloren, somit bleiben die FireGirls souverän auf Platz 2 der DBBL2.

Spiel gegen Spitzenreiter

In dieser Woche heißt es nun für die Trainer, das Team-Management und für die Fireballs-Verantwortlichen Aufbauarbeit zu leisten, denn es stehen große Herausforderungen für das Bundesliga-Team aus Bad Aibling in den kommenden Wochen an. Schon am kommenden Samstag, 1. März, spielt man zu Hause gegen den Tabellenersten Keltern (19.15 Uhr in der Sporthalle des Sportparks Bad Aibling). Und eine Woche später gegen den Tabellendritten Heidelberg. Hier planen die Fireballs einen Fanbus. Alle Informationen hierzu bitte unter geschaeftsstelle@ba-fireballs.de anfragen. Und ab April stehen die Playoffs an. Aller Voraussicht nach, haben hier die FireGirls ihr erstes Heimspiel am 5. April.

Pressemitteilung TuS Bad Aibling Fireballs

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Frank Burger

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