Leichtathletik bei Olympia

Goldkandidat Röhler zittert sich ins Speerwurf-Finale - Weber stark

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Thomas Röhler.

Rio de Janeiro - Goldkandidat Thomas Röhler (Jena) hat sich bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ins Speerwurf-Finale (Samstag, 20.55 Uhr OZ/01.55 Uhr MESZ) gezittert.

Die deutschen Speerwurf-Asse Thomas Röhler und Julian Weber kämpfen bei den Olympischen Spielen um die Medaillen. Der Weltjahresbeste Röhler darf nach einer gelungenen Qualifikation auf den großen Wurf im Finale an diesem Samstag (01.55 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro hoffen. In der Ausscheidung kam der Jenaer am Mittwoch auf 83,01 Meter. Ganz stark präsentierte sich Julian Weber: Der Mainzer schleuderte den Speer gleich im ersten Versuch auf 84,46 Meter hinaus und konnte seine Tasche packen.

Weber will jetzt auch im Finale dem Publikum einiges zeigen: „Dass ich in der Form meines Lebens bin, dass ich richtig Bock habe und dass ich was drauf habe.“ An seine Weite kam in der ersten Gruppe niemand heran. „Ich bin unheimlich froh, dass ich es geschafft habe“, meinte Weber. „Was jetzt kommt ist on the top.“ Johannes Vetter aus Offenburg, der ebenfalls zu den weltbesten Werfern in diesem Jahr gehört, war erst im zweiten Durchgang dran.

Röhler übertraf im dritten Versuch die erforderlichen 83,00 Meter. Er hat in diesem Jahr bereits eine Weite von 91,28 Meter vorzuweisen. Wegen Rückenproblemen war er bei der EM in Amsterdam allerdings leer ausgegangen. Letzter deutscher Speerwurf-Olympiasieger war Klaus Wolfermann 1972 in München. Eine Medaille holte danach nur Wolfgang Hanisch (Bronze 1980)

Der Live-Ticker aus Rio

dpa/sid

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