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Der traurige Abschied des Thierry Henry

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Der traurige Abschied des Thierry Henry

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Mailand - Das Ambiente war dem Anlass angemessen, die Umstände weniger: Im voll besetzten Fußball-Tempel von San Siro lief Thierry Henry am Mittwoch letztmals im Trikot seines Herzensclubs FC Arsenal auf.

© ap

Matchwinner Ibrahimovic tröstet Henry.

 Dass die „Gunners das Schießen versäumten“ - wie eine englische Zeitung urteilte - und im Champions-League-Achtelfinale mit 0:4 beim AC Mailand untergingen, trübte indes die Stimmung. Der eingewechselte Henry lächelte nur gequält, als ihn Milans Zlatan Ibrahimovic nach dem Schlusspfiff aufmuntern wollte.

Insgesamt 229 Mal traf der Franzose Henry für Arsenal. Während seiner jetzt zu Ende gegangenen sechswöchigen Zeit als Leihspieler aus New York gelangen dem Stürmer drei Treffer - obwohl er nie von Anfang an eingesetzt wurde. Als der 34-Jährige in seinem letzten Premier-League-Spiel den Siegtreffer gegen Sunderland erzielte, schwärmte Trainer-Landsmann Arsène Wenger: „Er hat heute die Geschichte einer Legende in der Meisterschaft zu Ende geschrieben.“

Die britische Presse mutmaßte am Donnerstag, „King Henry“ werde sich auch im nächsten Jahr wieder um ein paar Wochen Auszeit bei den Red Bulls bemühen, um wieder in London aufzulaufen. „Wenn Arsène Wenger das verhindern will, muss er ihn mit einem Stock wegtreiben“, schrieb die „Sun“. Henry selbst hat schon Interesse angemeldet: „Sag niemals nie“, erklärte er auf eine entsprechende Reporterfrage.

dpa

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