Dortmund - Borussia Dortmund setzt in der sportlichen Führung weiter auf Kontinuität und hat die Verträge mit Trainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Michael Zorc vorzeitig um zwei Jahre verlängert.

© Getty
Jürgen Klopp
Der deutsche Fußballmeister Borussia Dortmund plant die Zukunft mit den Architekten seines Erfolgs und setzt in der sportlichen Führung weiter auf Kontinuität. Nach BVB-Angaben vom Montag wurden die im Juni 2014 auslaufenden Verträge mit Trainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Michael Zorc vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2016 verlängert. “Wir freuen uns, dass wir die Verträge so frühzeitig verlängern konnten. Beide haben in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet“, sagte Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung.
Damit hat der Club nicht nur seine Anhänger erfreut, sondern auch die Anleger: Die Borussia-Aktie sprang nach Veröffentlichung der Nachricht - gegen den allgemeinen Markttrend - spontan um gut 2,4 Prozent auf 2,31 Euro. Später legte sie sogar bis auf 2,35 Euro zu, in der Spitze ein Plus von mehr als vier Prozent.
Klopp, der 2008 vom FSV Mainz 05 zum BVB wechselte, betonte, dass er eine Riesenlust habe, die Entwicklung des BVB weiter voranzutreiben. Schon im Winter-Trainingslager sagte der Coach, dass es ihm und seinem Team beim BVB gefalle. “Wir sind doch nicht behämmert. Ich kann nicht sagen, hier ist es ganz okay, aber woanders ist es bestimmt besser“, sagte Klopp in einem dpa-Interview.
“Ich habe das Glück, bei einem großartigen Verein arbeiten zu dürfen. Dass uns Borussia Dortmund für einen so langen Zeitraum das Vertrauen schenkt, wissen wir zu schätzen“, sagte der BVB-Coach, dessen Assistenten Zeljko Buvac und Peter Krawietz ebenfalls an Bord bleiben.
In seinen bisherigen drei Spielzeiten bei der Borussia kann Klopp beachtliche Ergebnisse vorweisen: Im ersten Jahr erreichte der Coach mit dem BVB Platz sechs, ein Jahr später den fünften Rang und in der vergangenen Saison als Krönung schließlich den Meistertitel. Wenn Klopp seinen Kontrakt bis 30. Juni 2016 erfüllt, ist er der Trainer mit der längsten Amtszeit beim BVB. Meistercoach Ottmar Hitzfeld hatte den BVB sechs Jahre lang von 1991 bis 1997 trainiert.
Noch länger ist Sportdirektor Zorc dabei. Als Jugendlicher kam der spätere langjährige Mannschaftskapitän der Dortmunder 1978 zum BVB und absolvierte als Mittelfeldspieler 463 Spiele für den Club. 1998 wechselte er in das Amt des Managers und wurde später Sportdirektor. ““Ich freue mich, den sportlichen Weg des BVB weiter mitgestalten zu können“, sagte Zorc nach der Vertragsverlängerung am Montag.
dpa



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.