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Juventus Turin: Trainer Antonio Conte für zehn Monate gesperrt

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    • 10.08.12
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Manipulationsskandal in Italien

Juve-Trainer für zehn Monate gesperrt

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Rom - Meister-Trainer Antonio Conte von Rekordchampion Juventus Turin ist wegen seiner Beteiligung im Fußball-Manipulationsskandal in Italien für zehn Monate gesperrt worden.

© AP

Meister-Trainer Antonio Conte

Dieses drakonische Urteil fällte die Disziplinarkommission des italienischen Fußballverbandes FIGC am Freitag. Sein Assistent Angelo Alessio wurde mit einer achtmonatigen Berufssperre belegt. Der technische Mitarbeiter Christian Stellini hatte Rekordchampion Juventus bereits verlassen, nachdem er sich mit der Disziplinarkommission auf eine zweieinhalbjährige Sperre geeinigt hatte.

Fußballlehrer Conte war vor rund drei Monaten von einem verhafteten Profi beschuldigt worden, 2011 noch als Trainer des AC Siena über Spielabsprachen informiert gewesen zu sein und seine Kenntnisse nicht gemeldet zu haben. Er wurde jedoch vom Verdacht des Sportbetrugs entlastet. Der Erfolgstrainer hatte alle Vorwürfe bestritten.

Für Conte hatte Chefermittler Stefano Palazzi sogar eine 15-monatige Sperre gefordert, ein Antrag Contes auf Vergleich war von der Disziplinarkommission des Verbandes zuvor abgelehnt worden. Conte wird in den nächsten Monaten sehr wahrscheinlich von Juves Nachwuchscoach Marco Baroni vertreten. Nicht ausgeschlossen wird jedoch, dass sich der piemontesische Verein einen neuen Chefcoach suchen wird.

Italiens Nationalspieler Leonardo Bonucci, für den Chefermittler Palazzi eine abschreckende Sperre von drei Jahren und sechs Monaten beantragt hatte, wurde hingegen freigesprochen. Die Ermittlungen gegen den Abwehrspieler von Juventus Turin hatten vor Beginn der Europameisterschaft für einen Eklat gesorgt und die italienische Nationalmannschaft vor der EM in der Vorbereitung empfindlich gestört. Trotzdem erreichte die Squadra Azzurra das EM-Endspiel und schaltete im Halbfinale Deutschland aus.

Belastet wurde Bonucci von dem Profi Andrea Masiello, der Spielabsprachen in der vergangenen Saison zugegeben hatte, als dieser in Bari unter Vertrag gestanden hatte. Bonucci, Masiellos Teamkollege bei Bari, soll versucht haben, das Spiel Udinese-Bari (3:3) am 9. Mai 2010 manipuliert zu haben.

Auch Bonuccis Teamkollege Simone Pepe, für den eine einjährige Sperre beantragt worden war, wurde freigesprochen. Pepe war beschuldigt worden, dem Verband Absprachen nicht gemeldet zu haben, von denen er erfahren haben soll. Freigesprochen wurde auch der Ex-Spieler von FC Bologna. Marco Di Vaio.

Wegen Verwicklung in den Wett-und Manipulationsskandal, der den italienischen Fußball seit über einem Jahr erneut belastet, wurden die Zweitligisten US Grosseto und US Lecce zum Zwangsabstieg in die 3. Liga verurteilt. Der in die Serie B abgestiegene Klub Novara wird mit zwei Minuspunkten in die neue Saison starten. Der Verein FC Bologna wurde zur Zahlung einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt. Der Erstligist Udinese Calcio und weitere vier Spieler wurden freigesprochen.

sid

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