Passend zur Fußball-WM: Der Jubel-Knigge!

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Jubeln will gelernt sein. Ist sich Reporterin Regina Mittermair sicher. Bei den Public Viewings ist ihr aufgefallen, dass es für Fußballfans viele Möglichkeiten gibt, Freude zum Ausdruck zu bringen.

Wenn man 1 Auge zudrückt, dann gleicht es einem Yoga-Tagebuch. Doch es geht knallhart zu im Fußballgeschäft. Auch die Fans konkurrieren hier schnell untereinander.

So ist es vielen nicht egal, wie gejubelt wird.

So jubelt man richtig

„Jubel doch mal“ war die Aufforderung, als Antwort kam brühwarm „Ja wie denn“ heraus geschwappt.

Scheinbar gibt es sie doch, die "Gebrauchsanweisungen" für echte Fans.

Wir nennen unsere Tipps deshalb: Jubel-Knigge!

Die Grundhaltung:

Schnell ist es hin mit der Coolness, wenn man während der WM nicht die richtige Einstellung auf das Jubeln hat. Emotion darf sein, Emotion ist niemals lästig oder gar peinlich. Wie von selbst gelingt die Grundhaltung bei der Jubel-Knigge. So fällt es leicht, aus dem Grundgerüst die einzelnen Posen zu durchlaufen.

Ois easy

Wenn Erfolge schmecken, dann sollte man auch den erkämpften Spielstand bravurös erkennen dürfen. Eine herrliche Art, den gegnerischen Anhängern den richtigen Weg zum Erfolg zu zeigen, wenn’s auch nur beim Jubeln ist.

„So geht’s“

Das Zeigen auf die richtige Leistung ist keineswegs als überheblich anzusehen, vielmehr möchte der Original-Fan dem Gegner zeigen, wie es richtig funktioniert und wo der Hase läuft. Mit der Jubel-Knigge-Regel „So geht’s“ kann es klappen.

„Starke Leistung“

Stärke zeigen, liegt in unserer Natur. Deutschland-Fans können dies besonders gut. Wichtig: Das T-Shirt bleibt bei dieser Positur unbedingt an, um Muskelkälte zu vermeiden. Wie einst Ronaldo es zum wiederholen Male ausüben wollte, haben aktuell die Deutschlandfans mehr Grund zum Jubeln als der Gegner. „Gewinner-Fliegen“ Die Pose des „Gewinner-Fliegen“ ist mit viel Koordinationstraining verbunden. Es bedeutet übrigens nicht: Auf die Schnauze fliegen, sondern dem Sieg entgegen. Zwitschern ist bei dieser Jubel-Knigge-Regel nicht angesagt, eher Fluggeräusche machen sich hier gut.

„Rasen-Kontakt“

Wenn Leidenschaft für Fußball manchen erst mit dem Schlusspfiff anzusehen ist, so sollte doch der geübte Kniefall bei Jubel-Knigge-Tipp „Rasen-Kontakt“ immer im Hinterkopf bleiben. Diese Stufe wird gerne auch bereits während der Halbzeit-Pause vorgeführt. Böse Zungen behaupten, man würde sich damit hämisch auf die Größe des Gegners begeben.

„Gewinner-Fliegen“

Die Pose des „Gewinner-Fliegen“ ist mit viel Koordinationstraining verbunden. Es bedeutet übrigens nicht: Auf die Schnauze fliegen, sondern dem Sieg entgegen. Zwitschern ist bei dieser Jubel-Knigge-Regel nicht angesagt, eher Fluggeräusche machen sich hier gut.

„Höhen-Messer!“

Beim handelsüblichen „Höhen-Messer“ kommen vor allem die wahren Gewinner voll auf ihre Kosten. Das strecken während dem Jubelgesang bringt Freiheit und viel Emotion.

„Jepp“

Wer sich bereits mit seiner Mannschaft auf der Zielgeraden befindet, kann dies signalisieren: Mit dem „Ja, so ist es“ auch „Jepp“ genannt, können Sie ein Signal setzen, dass der Auftrag so gut wie gesichert und der Sieg schon fast in der Tasche ist.

Das Geselligste!

"Einklatschen" geht immer. Vor allem, wenn man nicht alleine guckt. Bei der WM stimmen alle Familienmitglieder mit ein. Nichts desto trotz gilt: Manche schwören darauf, es muss gespiegelt eingeklatscht werden, soll heißen: Viele favorisieren, dass der eine eben die linke Hand verwendet, der andere die rechte. Dieser Jubel-Knigge-Tipp „Der Geselligste“ ist zugleich auch der einfachste.

Nicht auszudenken, wenn’s nicht auch einmal richtig klassisch zugehen dürfte. Zumindest doch beim Jubeln, oder Jubeln Sie etwa wie Sie wollen?

Quelle: rosenheim24.de

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