Ermittlungen wegen Fahrers ohne Fahrerlaubnis

Führerschein: Gegen Reus wird wieder ermittelt!

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Dortmund - Gegen den Dortmunder Nationalspieler Marco Reus (25) sind erneut Ermittlungen wegen Fahrers ohne Fahrerlaubnis eingeleitet worden. Was die Ermittler nun prüfen:

Im Dezember 2014 flog es auf: Marco Reus besitzt überhaupt keinen Führerschein. Dies stellten Polizeibeamte bei einer Kontrolle am 18. März 2014 fest, als der Dortmunder Nationalspieler Marco Reus mit einem Aston Martin auf dem Weg vom Trainingsgelände in Richtung Innenstadt gestoppt wurde. Weil Reus davor bereits fünfmal geblitzt worden war, war der Fall für die Staatsanwaltschaft klar. Durch die "Strafzettel" sei bewiesen, dass der Fußballer bereits wiederholt ohne Fahrerlaubnis am Steuer gesessen habe.

Das Urteil gegen den Nationalspieler fiel hart aus: Über eine halbe Million Euro, genauer gesagt 540.000 Euro, musste BVB-Star Marco Reus berappen. Trainer Jürgen Klopp zeigte sich damals verständnisvoll: „Er ist irgendwann in seinem Leben, um im Thema zu bleiben, falsch abgebogen als ganz junger Kerl." Und weiter: „Er ist maximal einsichtig“, berichtete Klopp und sprach von einer „dummen Geschichte, bei der es keinen richtigen Ausweg gibt, bis man erwischt wird. Das Netz zeigte sich nicht zu verständnisvoll. Dort musste der Nationalspieler ganz schön was einstecken.

Neue Ermittlungen gegen Marco Reus

Nun hat die Staatsanwaltschaft neue Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Das hat Barbara Vogelsang, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Dortmund, am Montag auf Anfrage der Hertener Allgemeinen bestätigt. Dabei geht es um Fälle, die beim ersten Verfahren möglicherweise nicht berücksichtigt worden sind. „Zahlreiche Bürger haben uns in Briefen Beispiele für weitere Fahrten von Reus zukommen lassen", so die Sprecherin. Dem müsse man nachgehen, so die Hertener Allgemeine weiter. Die aktuellen Ermittlungen laufen laut Staatsanwaltschaft bereits seit Dezember 2014.

Doch was droht Reus, wenn im weitere Fahrten ohne Führerschein nachgewiesen werden können? Laut bild.de war er bei seiner ersten Strafe mit 90 Tagessätzen zu je 6000 Euro gerade noch unter der Grenze geblieben, bei der man als vorbestraft gilt (ab 91 Tagessätzen). Können Marco Reus tatsächlich weitere Fahrten ohne Führerschein nachgewiesen werden, könnte sich das ändern. In dem neuen Verfahren sollen nun auch Trainer, Mitspieler und Familienmitglieder gegen Marco Reus aussagen.

mh/dpa

Quelle: rosenheim24.de

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