
Diego Maradona ist Nationaltrainer Argentiniens! Und viele reiben sich verwundert die Augen. Zweifel allerorten - wieso? Nun, da gibt es viele, viele, viele Gründe ... © dpa

Leider sind seine Leistungen als Fußballer viel zu sehr in Vergessenheit geraten. Oder man erinnert sich an das Tor mit der "Hand Gottes", als er bei der WM 1986 den Ball mit der Hand ins Tor bugsierte. © dpa

Aber diese Bilder sieht man doch immer noch am liebsten: Diego beim Torjubel im WM-Finale 1986 ... © dpa

... und mit dem WM-Pokal. © dpa

Natürlich spielte er in einer Mannschaft mit zehn anderen Spielern. Aber dass die ohne diesen großen Überfußballer wirklich auch Weltmeister 1986 geworden wären, glauben wohl die wenigsten. In der Folge sehen Sie eine Chronik von Maradonas Karriereende und der Jahre danach. © dpa

1995: Diego Maradona wechselt zu seinem Lieblingsclub Boca Juniors. © dpa

1996: Maradona lässt sich von einem argentinischen Arzt untersuchen, um festzustellen, ob sein Gesundheitszustand die Fortsetzung seiner aktiven Karriere erlaubt. © dpa

1996: Der Argentinier will wegen einer spektakulären Vaterschaftsklage gegen ihn nicht mehr Fußball spielen und hat ein Comeback strikt ausgeschlossen. "Der Fußballer Maradona ist gestorben". Später macht er dann doch Ausnahmen. © dpa

1996: Diego Armando Maradona während eines Freundschaftsspiels seiner Boca Juniors in Peking. © dpa
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1996: Maradona verlässt eine Klinik in Santiago in einem Rollstuhl. Er war zuvor wegen einem Bluthochdruck-Anfall ins Krankenhaus eingeliefert worden. © dpa
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1996: Maradona bei einem Fernsehinterview in Buenos Aires, bei dem er das Ende seiner Fußballkarriere bekannt gibt. © dpa
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1998: Maradona muss ein Freundschaftsspiel in Campinas wegen Erschöpfung abbrechen. © dpa
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1998: Maradona kommentiert fürs argentinische Fernsehen ein WM-Spiel © dpa
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1998: Maradona kommt in Mailand an, um gegen seinen Ex-Verein SSC Neapel Geld zu erstreiten. © dpa
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2000: Maradona erleidet am 4. Januar einen Herzinfarkt als Folge seiner Kokainsucht. Hier ist er am 19. Januar auf dem Weg in ein kubanisches Hotel, wo er sich erholt. © dpa
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2000: Seine Frau Claudia Villafane (l.) und sein Manager Guillermo Coppola stehen zu ihm - doch mit beiden kommt es Jahre später zum Zerwürfnis. © dpa
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2000: Der Patient spielt im Hotelgarten mit einem Fußball ... © dpa
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... und muss zurückgehalten werden, als er auf einen Fotografen losgehen will. © dpa
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2000: Maradona zeigt im Stadion zu Havana, dass es ihm langsam besser geht © dpa
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2000: Der Zauberer stürmt beim Abschiedspiel von Lothar Matthäus durchs Münchner Olympiastadion © dpa
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2000: Maradona besucht ein Fußballspiel der Boca Juniors © dpa
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2000: Maradona hat Ärger mit den Behörden, die ihm Steuerbetrug vorwerfen © dpa
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2000: Legenden unter sich - Diego und Lothar auf der Couch von "Wetten dass...?" in Bremen © dpa
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2001: Das Idol lässt sich bei seinem Abschiedsspiel feiern. © dpa
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2003: Maradona zeigt bei einem China-Besuch sein Tattoo von Fidel Castro © dpa
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2003: Maradona auf dem Flughafen von Buenos Aires © dpa
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2004: Diego Maradona macht keinen gesunden Eindruck, was sich wenig später leider bewahrheitet. © dpa
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2004: Fans stehen vor einer Klinik in Buenos Aires, in die Diego Maradona eingeliefert wurde. Er liegt auf der Intensivstation und wird zeitweise künstlich beatmet. © dpa
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2004: Das restliche Jahr ist für ihn geprägt von Aufenthalten in Kliniken in Buenos Aires und Kuba - er macht einen Drogenentzug. © dpa
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2004: Die Legende vor einem Restaurant in Buenos Aires. © dpa
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2005: Diego an einem seiner zahlreichen Tiefpunkte, als er vor einer Entzugsklinik den Fotografen zuwinkt. © dpa
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2005: Maradona protestiert gegen George W. Bush. Sein Gesundheitszustand hat sich 2005 nach einer Magenverkleinerung und der Entzugskur gebessert. © dpa
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2005: Maradona empfängt zu seiner TV-Show "'La noche del Diez" den Boxer Mike Tyson © dpa
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2005: Maradona wird nach einer Rangelei mit Polizisten festgenommen. © dpa
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2006: Die Fußball-Legende zeigt sich bei der WM in Deutschland mit seiner Ex-Frau (die beiden wurden 2004 geschieden und haben zwei gemeinsame Kinder) Claudia, ... © dpa
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... mit seiner Tochter Gianina ... © dpa
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... und auf der Tribüne beim Jubel. © dpa
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2006: Auch beim Davis-Cup-Finale reißt er die Arme hoch. © dpa
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2007: Am 13. April wird Maradona ins Krankenhaus eingeliefert. Und das zwei Tage, nachdem er nach einer Hepatitis-Infektion aus einer Privatklinik entlassen wurde. © dpa
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2007: Nach seiner Entlassung im Mai spricht Maradona in einer TV-Show über seine psychischen Probleme. © dpa
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2007: Maradona einige Tage später bei einem Spiel seiner Boca Juniors © dpa
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2008: Maradona erscheint vor Gericht und streitet dort gegen seinen Ex-Manager Guillermo Coppola, der ihm jahrelang Kokain geliefert haben soll. © dpa
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2008: Das Idol bei der Präsentation der Dokumentation "Maradona" in Cannes. Dort beweist er auch gleich, ... © dpa
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... dass er immer noch einiges kann am Ball. © dpa
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2008: Ein Fußball-Idol von gestern und eines von heute: Diego küsst die Hand von Ronaldinho © dpa
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2008: Diego schaut mit seiner Freundin Veronica Ojeda das Champions-League-Quailifikationsspiel zwischen Atletico und Schalke in Madrid © dpa
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2008: Auch beim Formel-1-Rennen in San Marino lassen sich die beiden ablichten. © dpa
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2008: Diego Maradona freut sich über einen Tor beim Freundschaftsspiel der argentinischen und der georgischen Fußballveteranen in Tiflis. Dass er ... © dpa
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... noch immer keine Fußballerfigur hat, ist jedoch auch bei diesem Spiel unübersehbar. © dpa
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Am 28. Oktober 2008 die Sensation: Diego Maradona wird zum Nationaltrainer Argentiniens berufen - trotz seiner bewegten Vergangenheit und seiner fehlenden Trainer-Erfahrung. © dpa
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Er sollte Argentiniens Fußball-Nationalmannschaft auf Kurs bringen. © dpa
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Doch erst klemmte es mit den Ergebnissen, dann um Diegos Hüften: Mitte September ist Maradona plötzlich untergetaucht, in ein Spa-Hotel zur Schlankheitskur. © AP
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Das Amt von Diego Maradona übernahm zunächst Carlos Bilardo. Er wurde zum vorläufigen Chef-Coach des Doppelweltmeisters ernannt. © dpa
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Doch Diego kam zurück, und führte die Albiceleste mit viel Mühe zur WM nach Südafrika. Nach dem entscheidenden Spiel in Uruguay (1:0) kam es zum Eklat: “Denjenigen, die nicht an mich geglaubt haben, sage ich - die Damen mögen das entschuldigen - ihr könnt mir einen blasen„, sagte Maradona in Richtung Pressevertreter. Die Fifa leitete sofort eine Untersuchung gegen Diego ein. © dpa
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Ergebnis: Maradona wurde für zwei Monate gesperrt. Außerdem musste der Argentinier 25 000 Schweizer Franken (16 500 Euro) bezahlen. © AP
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Während der WM in Südafrika sorgte Maradona durch lustiges Herumspringen an der Seitenlinie für Aufsehen. Doch alles Coaching half nichts: Die Albiceleste schied im Viertelfinale gegen Deutschland aus (0:4). Auch für den Weltstar war es das Ende auf dem Trainerstuhl. © dpa
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2011 nahm er eine neue "Herausforderung" an: Maradona übernahm den Trainerposten bei Al Wasl in Dubai © AP