Starbulls müssen hart arbeiten

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Rosenheim - Schwerstarbeit mussten die Starbulls im Derby gegen Kaufbeuren verrichten. Letztlich brachten sie aber den Sieg und damit mindestens Platz zwei unter Dach und Fach.

Video: Die Tore des Spiels

Vor nur 1.908 Besuchern im Kathrein-Stadion setzten sich die Rosenheimer Eishockeyspieler am Freitagabend mit 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) gegen das „Team der Stunde“, den ESV Kaufbeuren, durch und sicherten damit den zweiten Tabellenplatz in der DEL2, da Bietigheim zeitgleich 6:7 bei den Ravensburg Towerstars verlor. Nach den anderen Ergebnissen des 53. Spieltages steht nun außerdem fest, dass der erste Playoff-Gegner der Grün-Weißen Dresden oder Weißwasser heißt. Eine andere Konstellation ist nun nicht mehr möglich. Wer es dann genau wird, entscheidet sich am Sonntag, wenn die Innstädter zum Derby beim EV Landshut gastieren. Außerdem steht auch fest, dass die Starbulls auch in einem möglichen Playoff-Halbfinale das Heimrecht auf ihrer Seite hätten.

Klare Führung zunächst versäumt

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Im ersten Drittel waren die Hausherren zunächst die klar bessere Mannschaft. Robert Schopf hatte die Grün-Weißen früh in Führung geschossen, was die Allgäuer aber in Person des wuseligen Alexander Thiel in der 12. Minute mit dem Ausgleich beantworten konnten. Das Ergebnis zur ersten Sirene entsprach allerdings keineswegs dem Spielverlauf, doch die Starbulls zielten nicht genau genug, um ihre zahlreichen Chancen in eine klare Führung umzumünzen. „Wir haben Stefan Vajs zu oft auf den Bauch geschossen und gute Möglichkeiten liegengelassen“, monierte Starbulls-Coach Franz Steer.

Der Rosenheimer Chefanweiser sah dann im Mittelabschnitt wiedererstarkte Gäste, die nach dem Überzahl-Treffer von Thiel in Minute 27 ihre Führung hätten ausbauen können. Starbulls-Keeper Pasi Häkkinen hielt seine Farben in dieser Phase im Spiel. Eminent wichtig war dann noch der Ausgleichstreffer von Kim Staal in der 40. Minute, der 25 Sekunden vor der Drittelpause die Scheibe aus spitzem Winkel zum 2:2 unter das Tordach schaufelte.

Starbulls vs. Kaufbeuren

Zwei Tore von Shawn Weller

Die letzten 20 Minuten begannen für die Rosenheimer optimal, denn Shawn Weller gelang nur 52 Sekunden nach Wiederbeginn die neuerliche Führung. Kaufbeuren konnte durch Matti Näätänen zwar noch einmal ausgleichen, doch letztlich war es der unermüdliche Weller, der in der 57. Minute im Powerplay den Siegtreffer markierte. Im Finish hatten die Gastgeber allerdings bei einem Lattenschuss der Rot-Gelben und einem guten Block von Andrej Strakhov noch bange Momente zu überstehen, ehe der knappe Erfolg unter Dach und Fach war.

Am Sonntag in Landshut können die Rosenheimer (103 Punkte) jetzt sogar noch auf Platz eins nach vorne preschen. Voraussetzung ist ein Erfolg im Derby am Gutenbergweg und eine gleichzeitige Niederlage von Bremerhaven (104 Punkte) in Bietigheim. Alle Spiele des letzten DEL2-Spieltages beginnen parallel um 18 Uhr.

Video: Die Stimmen der Trainer

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim – ESV Kaufbeuren 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) 

Tore: 1:0 (5.) Robert Schopf (Robin Weihager, Robin Hanselko), 1:1 (12.) Alexander Thiel (Stephen Schultz, Jakub Körner), 1:2 (27.) Alexander Thiel (Matti Näätänen, Maury Edwards – Überzahl-Tor), 2:2 (40.) Kim Staal (Tyler McNeely, Dominic Auger – Überzahl-Tor), 3:2 (41.) Shawn Weller (Tyler McNeely, Robin Weihager), 3:3 (44.) Matti Näätänen (Michael Kreitl, Max Schmidle – Überzahl-Tor), 4:3 (57.) Shawn Weller (Tyler McNeely, Josef Frank – Überzahl-Tor).

Schiedsrichter: Andreas Aumüller (Ottobrunn).

Strafen: Rosenheim 12 – Kaufbeuren 14.

Zuschauer: 1.908.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Ruprecht

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