Starke Schlussphase bleibt unbelohnt

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Beppo Frank kassierte kurz vor Schluss eine Matchstrafe.

Garmisch-Partenkirchen - Einen Rückschlag in Sachen direkte Playoff-Qualifikation mussten die Starbulls am Sonntagabend hinnehmen. In Garmisch gab es eine knappe Pleite.

Vor rund 3.800 Besuchern im Olympia-Eissportzentrum unterlagen die Rosenheimer Eishockeyspieler mit 2:3 (0:2, 0:0, 2:1) beim SC Riessersee und mussten damit den EV Landshut, den man am Freitag mit einem 3:0-Sieg erst distanziert hatte, in der Tabelle wieder auf zwei Punkte herankommen lassen. Zu allem Überfluss verloren die Grün-Weißen kurz vor Spielende auch noch Beppo Frank. Der Verteidiger wurde nach einem Check gegen Kopf und Nacken von Schiedsrichter Florian Zehetleitner mit einer Matchstrafe bedacht.

Früher Doppelschlag

Doch der Reihe nach: Rosenheim war im ersten Drittel eigentlich die aktivere Mannschaft und hatte insgesamt auch die bessere Spielanlage und mehr Torchancen. Die Tore machten allerdings die Gastgeber, die in der Anfangsphase gleich zweimal eiskalt zuschlugen. Im Powerplay zog Jaroslav Kracik ab, die Scheibe prallte ab und beim Rettungsversuch von Simon Fischhaber landete der Puck hinter der Torlinie. Offiziell als Torschütze angegeben wurde Andreas Pauli (4.). Und nur 67 Sekunden klingelte es erneut im Starbulls-Kasten, als Michael Rimbeck Timo Herden nach Vorlage von Benedikt Kastner überwand (5.).

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Der Mittelabschnitt hielt für die Fans dann eigentlich nur Eishockey-Magerkost parat. Riessersee spielte als Heimteam erschreckend passiv, doch die Starbulls waren nicht in der Lage, Tempo oder gar nachhaltigen Druck aufzubauen. Folglich gab es kaum Torchancen - und wenn, dann war SCR-Schlussmann Tomas Tomek jederzeit Herr der Lage. Glück hatten die Starbulls in der 33. Minute, als Maximilian Kastner einen Penalty nach einer "Notbremse" an den Pfosten setzte.

Matchstrafe für Frank

Die vermeintliche Vorentscheidung fiel schließlich in der 51. Minute, als Florian Vollmer nach einem der wenigen schnellen Riesserseer Angriffe einen Pass von Markus Eberhardt unter dem Querbalken versenkte. Doch dass es im Eishockey verdammt schnell gehen kann, zeigte sich in der Schlussphase: Nur 49 Sekunden später gelang Tyler McNeely der Treffer zum 3:1, woraufhin die Innstädter zur großen Schlussoffensive ansetzten. In der wurden sie allerdings immer wieder von Zehetleitner gebremst, der einige fragwürdige Entscheidungen traf. Der Check von Frank, für den der Defender eine Matchstrafe kassierte, war zwar mit Sicherheit ein Foul, aber bei weitem kein böser oder gar fieser Angriff.

Dennoch gelang eineinhalb Minuten vor Schluss Kapitän Stephan Gottwald der Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es in der verbleibenden Spielzeit jedoch nicht mehr - und somit müssen die Starbulls am letzten Hauptrundenwochenende in Bremerhaven und gegen Kassel fleißig punkten, um die direkte Playoff-Qualifikation zu schaffen.

Das Spiel in der Statistik:

SC Riessersee - Starbulls Rosenheim 3:2 (2:0, 0:0, 1:2)

Tore: 1:0 (4.) Andreas Pauli (Mark Kosick, Jaroslav Kracik - Überzahl-Tor), 2:0 (5.) Michael Rimbeck (Benedikt Kastner, Markus Eberhardt), 3:0 (51.) Florian Vollmer (Markus Eberhardt, Tim Regan), 3:1 (52.) Tyler McNeely (Mario Trabucco, Stephen Schultz - Überzahl-Tor), 3:2 (59.) Stephan Gottwald (Stephen Schultz, Michael Rohner).

Schiedsrichter: Florian Zehetleitner (Oberstdorf).

Strafen: Riessersee 26 - Rosenheim 23 plus Matchstrafe gegen Beppo Frank.

Zuschauer: 3.800.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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