In Kassel trafen für das ersatzgeschwächte Team von Bundestrainer Jakob Kölliker die Wolfsburger Christopher Fischer (32. Minute) und Kai Hospelt (37.) sowie Ingolstadts Thomas Greilinger (43.). Der Endstand: 3:1 (0:0, 2:1, 3:1). Für die bereits nahezu in Bestbesetzung angetretenen Dänen - bei der Weltmeisterschaft (4. bis 20. Mai) in Finnland und Schweden Vorrundengegner Deutschlands - war NHL-Star Frans Nielsen von den New York Islanders (31.) erfolgreich.
Vor 4050 Zuschauern zeigte sich das Kölliker-Team trotz zahlreicher Absagen bereits in WM-Form und spielte in allen Dritteln konzentriert und überlegen. „Unser Spiel wird immer besser“, lobte Kölliker, der indes auch mahnte: „Ich hoffe, dass wir noch zwei, drei Schwächen ausmerzen können. Mit der Scheibe tun wir uns noch etwas schwer. Im Zweikampfverhalten können wir noch besser werden.“
Im Mittelabschnitt musste Kölliker einen weiteren Ausfall verkraften. Angreifer Eduard Lewandowski musste verletzt vom Eis. Ob der Russland-Legionär von Atlant Mytischtschi am Sonntag im zweiten Testspiel an diesem Wochenende gegen Dänemark in Hannover (16.45 Uhr/Sport 1) auflaufen kann, ist noch unklar. Neben den weiteren WM-Ausfällen Christian Ehrhoff (verletzt), Alexander Sulzer (beide Buffalo) und Krefelds Patrick Hager (beide private Gründe) fehlten am Samstag zudem Kevin Lavallee, Alexander Weiss (beide Köln) und Tim Schüle (Nürnberg) wegen einer Magen-Darm-Grippe.
Das Spiel am Sonntag ist der letzte Test vor WM-Beginn auf deutschem Boden. Kommenden Freitag und Samstag tritt Deutschland noch zum Vier-Nationen-Turnier Slovakia Cup in Bratislava an. Nach den Spielen dort gegen die Gastgeber und Weißrussland bricht das Kölliker-Team am 1. Mai mit dem endgültigen Kader nach Stockholm auf. In der schwedischen Hauptstadt bestreitet Deutschland alle WM-Gruppenspiele sowie ein mögliches Viertelfinale. Erster Gegner ist am 4. Mai Außenseiter Italien.
dpa










