TSV Dorfen - TSV Buchbach 0:3

Bauers Verletzung überschattet Buchbachs Pokaltriumph

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Bitterer Tag für Maxi Bauer! In der 37. Minute zog sich der Spieler eine Verletzung zu. Diagnose: Verdacht auf Muskelbündelriss im Oberschenkel!

Dorfen - Der TSV Buchbach hat die erste Pokalhürde der Saison übersprungen: Der Regionalligist setzte sich am Dienstagabend vor 430 Zuschauern beim Bezirksligisten TSV Dorfen mit 3:0 durch und steht in der zweiten Runde des bayerischen Toto-Pokals.

Aus Dorfen berichtet Michael Buchholz

Anders als beim 0:1 vor drei Jahren gaben die Rot-Weißen gegen einen munter mitspielenden Gastgeber von Beginn an Gas. Bereits in der ersten Minute hätte Lukas Dotzler auf Vorlage von Thomas Breu den Führungstreffer erzielen müssen, zwei Minuten später scheiterte er mit einem Kopfball-Versuch. In der sechsten Minute probierte es Florian Shalaj mit einer 25-Meter-Granate, die knapp über die Latte zischte und auch Simon Motz konnte Alex „Sauna“ Wolf nach Vorlage von Martin Mayer nicht bezwingen (13.). Die erste Gelegenheit für den TSV Dorfen hatte Markus Mittermaier, der jedoch einen Schritt zu spät kam (17.). Auf der anderen scheiterte Mayer am Ex-Buchbacher Wolf (23.) und auch der Versuch von Breu war nicht zielführend (37.).

TSV Dorfen - TSV Buchbach

Sekunden später verletzte sich Maxi Bauer bei einem Schussversuch, musste mit Verdacht auf einen Muskelbündelriss im Oberschenkel vom Platz und anschließend zur Untersuchung in Krankenhaus. „Hoffentlich ist keine Sehne gerissen, sonst droht eine Operation“, bangt Trainer Anton Bobenstetter um seinen Angreifer, der ja vor drei Jahren noch in Dorfen gespielt hat. In Unterzahl gelang dann Andreas Markmüller nach einem Fehler in der Dorfener Abwehr der Führungstreffer, zwei Minuten später legte Mayer in den Lauf von Dotzler und Breu verwandelte dessen Flanke am kurzen Pfosten zum 0:2 (41.).

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Nach dem Seitenwechsel hatten sich die Gastgeber besser auf den drei Klassen höher spielenden Gegner eingestellt und ließen nur noch wenig zu. „Speziell mit der zweiten Hälfte war ich zufrieden“ so Dorfens Trainer Michael Kostner, der einräumte: „Am Anfang haben wir etwas geschlafen, da hatten wir Glück. Aber nach der Pause haben wir uns ja auch die eine oder andere Chance erspielt. So in der 72. Minute, als Mittermaier mit einem Volleyschuss den Pfosten traf, oder in der 81. Minute, als Gerhard Thalmaier durch war, aber am Außennetz scheiterte. Auf der anderen Seite konnte sich Wolf bei einem Freistoß von Patrick Walleth (68.) und einem Schuss von Dotzler (70.) auszeichnen. Aber in der 77. Minute machte dann Dotzler nach einer Kopfball-Vorlage von Stefan Denk den Deckel drauf. „Ich bin bis auf die Verletzung von Bauer sehr zufrieden. Das war eine ordentliche Leistung“, resümierte Bobenstetter nach der Partie bei Dauerregen.

MB

Quelle: rosenheim24.de

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