Kein Wunder in München - 1860 muss in die Relagtion

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Der TSV 1860 Rosenheim muss in die Relegation

Der TSV 1860 Rosenheim hat den direkten Nicht-Abstieg der Regionalliga Bayern trotz einer ansprechenden Leistung gegen Bayern München verpasst.

Aus dem Grünwalder Stadion berichtet Tobias Ruf

Es hat nicht sollen sein. Der TSV 1860 Rosenheim kam trotz einer ansprechenden Leistung nicht über ein 1:1 (0:0) beim FC Bayern München II hinaus und muss somit den Weg in die Relegation antreten.

Den Mannen um das Trainer-Duo Thomas Siegmund und Patrik Peltram war nur in der Anfangsviertelstunde anzumerken, das gegen den bereits vor der Partie feststehenden Regionalliga-Meister einiges auf dem Spiel stand. Die Bayern dominierten die Anfangsphase, fanden aber im besten Sechziger, Torhüter Robert Mayer, immer wieder ihren Meister.

In der Folgezeit kamen die gut geordneten Innstädter immer besser in die Partie und erhöhten den Druck auf das Tor der Münchner. Frederik Schramme hatte nach einer knappen halben Stunde die Führung der Gäste auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend vor dem soliden Bayern-Keeper Raif Husic.

1860 überlegen aber ohne Zugzwang

Bis zur Pause waren die Sechziger drückend überlegen, hatten zahlreiche Gelegenheiten durch Standardsituationen, agierten aber nicht zielstrebig genug.

Nach der Halbzeit stellten sich die Hausherren besser auf die Rosenheimer ein und ließen kaum noch Chancen der Sechziger zu. Die Bayern ihrerseits waren fortan feldüberlegen, kamen aber gegen die gut gestafffelte Rosenheimer Abwehr bis kurz vor Spielende nicht durch.

Ausgleich kommt zu spät

Bis zur 84. Minute. Patrick Weihrauch passte von rechts zur Mitte, wo Michael Kokocinski ausrutschte und Kevin Friesenbichler deswegen frei vor Mayer kaum noch Mühe hatte – 1:0. Allerdings wurden die Rosenheimer für ihre aufopferungsvolle Leistung in der Nachspielzeit wenigstens noch mit einem Punkt belohnt. Schlussmann Husic säbelte über einen an sich harmlosen Rückpass von David Vrzogic, so dass Charly Kunze die Kugel nur noch zum 1:1-Endstand in die verwaisten FCB-Maschen schieben musste (90.+1).

Wenige Augenblicke später pfiff Schiedsrichter Dr. Michael Völk die Partie ab und der Gang in die Relegation war bittere Gewissheit.

Die Gesichter der Rosenheimer Spieler, Fans und Verantwortlichen waren umso betrübter, als das Ergebnis aus Schweinfurt bekanntwurde. Eigentliche hätte alles für den TSV 1860 Rosenheim und den direkten Nicht-Abstieg gespielt, da der SV Heimstetten sein letztes Saisonspiel in Schweinfurt mit 3:4 verlor. Ein Sieg in München hätte zum direkten ligaverbleib ausgereicht, dennoch geben die Leistungen gegen Schweinfurt und den FCB Grund zum Optimismus.

Wer wartet in der Relegation?

"Wir haben ein gutes Spiel gemacht und die Bayern taktisch sehr gut im Griff gehabt", sagte Teamchef Siegmaund nach dem Spiel gegenüber beinschuss.de. "Die Disziplin auf dem Platz hat wieder einmal gestimmt, das stimmt uns zuversichtlich für die Relegation", ergänzte Trainer Peltram.

In der Relegation treffen die Sechziger entweder auf den VfR Garching oder den TSV Aubstadt. Die Auslosung durch den Bayerischen Fußball Verband erfolgt am Sonntag, auf beinschuss.de erfahrt ihr unverzüglich, gegen wen der TSV antreten muss.

Quelle: rosenheim24.de

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