Sieg in Heimstetten - Riesenjubel in Buchbach

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Der TSV Buchbach hat mit einem knappen und umkämpften Sieg beim SV Heimstetten drei wichtige Punkte in der Regionalliga Bayern eingefahren und hinterlässt bei den Gastgebern eine handfeste Krise.

Der TSV Buchbach auf Erfolgskurs: Mit dem knappen 1:0-Sieg am Freitagabend kletterten die Rot-Weißen auf Platz vier in der Fußball-Regionalliga. „Wir stehen prima da und sind dementsprechend glücklich“, freut sich Anton Bobenstetter über die schöne Momentaufnahme.

Allerdings weiß der Trainer sehr genau, dass es auch ganz anders sein könnte: „Die Spiele gegen Burghausen und in Heimstetten waren sehr eng. Wir hätten da auch leer ausgehen können. Und wenn wir zwei Unentschieden geholt hätten, wären wir auch nicht todunglücklich gewesen. So aber ist es natürlich optimal. Das gibt Sicherheit für die kommenden Aufgaben.“ Dass es in Heimstetten nicht beim 0:0 bleiben würde, hat Bobenstetter ab der 70. Minute deutlich gespürt: „Beide Mannschaften wollten den Sieg. Das war kein Spiel, in dem man das Gefühl hatte, dass sich die Mannschaften mit einer Punkteteilung zufrieden geben würden. Und es war klar, dass diejenige Mannschaft, die das erste Tor schießt, auch gewinnen würden. Zum Glück waren wir das.“

Über Stefan Alschinger, Maxi Bauer und Aleksandro Petrovic gelangte der Ball in der 80. Minute zu Stefan Denk, der aus zehn Metern in „Torjägermanier“ (Bobenstetter) zum 1:0 traf und den zahlenmäßig deutlich überlegenen Buchbacher Anhang jubeln ließ. „Derby-Sieger, Derby-Sieger! Hey! Hey!“ – skandierten die Fans nach Schlusspfiff immer wieder. „Es ist natürlich immer schön, wenn man ein Spiel in der Schlussphase gewinnt, wir haben gut gearbeitet, aber Heimstetten war mit Sammy Ammari  und Danijel Majdancevic immer gefährlich. Die waren einfach saugut. Heimstetten hat eine richtig gute Mannschaft, da können alle kicken und jeder wollte sich vor dem neuen Trainer präsentieren. Aber oft ist es halt im Fußball, dass die Mannschaft, die weiter oben steht, diese engen Spiele gewinnt.“

Vitomir Moskovic, dem neuen Mann bei Heimstetten, war der Einstand gründlich versaut. „Im Fußball gibt es keine Gerechtigkeit“, erklärte der 47-Jährige bedröppelt, der gegenüber dem Pokal-Aus in Rosenheim eine „deutliche Leistungssteigerung“ seiner Mannschaft gesehen hat. Die Leistung hat gepasst, da kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, doch leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt.“ 

„Heimstetten hatte mit Sicherheit ein paar Chancen mehr als wir, aber wir haben stark verteidigt und hatten auch viel Ballbesitz“, meinte Bobenstetter, den der Blick auf die Tabelle schon etwas euphorisch macht: „Wir stehen vor Bayern und Illertissen, Fürth und Nürnberg liegen auf Abstiegsplätzen. Diese Regionalliga ist einfach der Wahnsinn. Am Ende werden Illertissen und Bayern wieder vor uns sein,  Fürth und Nürnberg sicher nicht absteigen. Wichtig ist, dass wir kontinuierlich weiterarbeiten. Und das werden.“ 

SV Heimstetten:  Krasnic - Kubina, Ehret, Paul, Toy  - Christoph Schmitt, De La Motte (85. Mayer) - Majdancevic, Domink Schmitt (65. Steimel), Nappo (77. Bläser) -  Ammari - Trainer: Moskovic.

TSV Buchbach: Süßmaier - Brucia, Hingerl, Maxi Hain, Motz - Petrovic (84. Hamberger), Grübl - Hellinger (61. Alschinger), Denk - Stijepic, Breu (61. Bauer). Trainer: Bobenstetter/Werner.

Tor: 0:1 Denk (80.)

Schiedsrichter: Bloch (TSV Grafenau)

Zuschauer: 680

Gelb: Christoph Schmitt - Breu, Denk

Besonderheiten: keine

MB

Quelle: rosenheim24.de

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