Schweinsteiger - 1860 ist stolz und könnte finanziell profitieren

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Bastian Schweinsteiger (rechts) nach dem Gewinn des WM-Titels mit Jérôme Boateng im Maracana-Stadion

Seit vielen Tagen beschäftigt der Transfer von Bastian Schweinsteiger zu Manchester United die Fußball-Fans in der ganzen Welt. So auch den TSV 1860 Rosenheim. Bei dem spielte der Weltmeister einige Jahre. Darauf sind die Sechziger mächtig stolz und könnten finanziell vom Transfer profitieren.

Seit vielen Tagen beschäftigt der Transfer von Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München zu Manchester United die Fußball-Fans in der ganzen Welt.

Auch beim TSV 1860 Rosenheim verfolgt man die Meldungen – und ist ein stückweit stolz. „Bastian hat sechs Jahre bei uns gespielt, bevor er in der C-Jugend zum FC Bayern gewechselt ist – er hat also einen großen Teil seiner fußballerischen Ausbildung bei uns genossen. Das macht uns schon stolz“, so Franz Höhensteiger, Abteilungsleiter Fußball der 60er.

"Ein tolles Aushängeschild"

„Es ist schon toll erzählen zu können, dass Basti Schweinsteiger hier im Verein ausgebildet worden ist. Ich selbst durfte ihn als Jugendtrainer in der E-Jugend ein paar Spiele betreuen. Basti hat großartiges geleistet, er ist Weltmeister und sorgt jetzt für einen der spektakulärsten Wechsel in Europa. Er ist ein tolles Aushängeschild für den Verein und die Jugendarbeit, die hier geleistet wird. Das soll auch künftig wieder unser Ziel sein“ ergänzt der Abteilungsleiterkollege Nico Foltin.

Auf Nachfrage von beinschuss.de sprach Foltin auch über das Thema "Ausbildungsentschädigung". Diese sollte dem TSV laut FIFA-Statuten zustehen und wird derzeit von den Verantwortlichen geprüft. "Wir stehen in vielen Gesprächen. Ob es letztlich eine Ausbildungsentschädigung gibt oder nicht, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen".

In den Statuten heißt es im Wortlaut: "Wird ein Spieler vor Ablauf seines Vertrags transferiert, erhalten alle Vereine, die zu seinem Training und seiner Ausbildung beigetragen haben, einen Teil der Entschädigung, die an seinen ehemaligen Verein entrichtet wird (Solidaritätsbeitrag)". (hier gehts zu den FIFA-Statuten. Die Regel über Ausbildungsentschädigung findet Ihr auf Seite 20).

Bastian Schweinsteiger ist mit Sicherheit der bekannteste Spieler, der beim TSV 1860 Rosenheim ausgebildet wurde, ebenso wie sein Bruder Tobias, der bis zur letzten Saison eine Stütze der zweiten Mannschaft des FC Bayern München war. Viele weitere Talente aus der Region haben ihren Weg zum Profifußball über den TSV 1860 Rosenheim gefunden.

Schweini - Einer von vielen prominenten Sechzigern

Beispiele sind Florian Heller, er war Profi beim Erstligisten Mainz 05, Thomas Broich schnürte seine Fußballschuhe für den 1. FC Köln und wurde ein Star in Australien oder Maximilian Nicu, der für Hertha BSC Berlin und die Rumänische Nationalmannschaft auflief.

Oder aktuell Julian Weigl. Er war bis 2010 in Rosenheim und ist dann zu den Münchner Löwen gewechselt, war dort in der abgelaufenen Saison Kapitän und spielt jetzt zur neuen Saison bei Borussia Dortmund. Er gilt als eines der kommenden Talente und ihm wird eine erfolgreiche Zukunft vorausgesagt. „Es ist spannend, den Weg der Jungs weiter zu verfolgen und es ist ein großer Ansporn und eine große Freude, den Talenten aus der Region beim TSV 1860 Rosenheim die bestmögliche fußballerische Ausbildung. Hier versuchen wir weiter unser Bestes zu geben“, so Höhensteiger.

Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / beinschuss.de

Quelle: rosenheim24.de

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