Mittelklassewagen vs. Audi Q7?? - Alles ist möglich

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Thomas Breu und der TSV Buchbach wollen in Ingolstadt keine Bruchlandung erleben,

Wie überholt man mit einem gehobenen Mittelklassewagen einen übermotorisierten Audi Q7 der neusten Generation? Blöde Frage, nächste Frage! Moment: Der TSV Buchbach könnte die Antwort liefern. . .

Wie überholt man mit einem gehobenen Mittelklassewagen einen übermotorisierten Audi Q7 der neusten Generation? Blöde Frage, nächste Frage! Moment: Ganz so einfach ist es nicht, denn der TSV Buchbach steht am Einheitstag in der Fußball-Regionalliga um 14 Uhr genau vor diesem Thema - zumindest metaphorisch gesehen, wenn das Gastspiel beim Tabellendritten FC Ingolstadt II ansteht.

Nach drei Spielen ohne Sieg sind die Rot-Weißen im Mittelfeld der Liga angekommen, immer noch einigermaßen komfortabel hinsichtlich der Punkte-Konstellation, aber natürlich erwartet Trainer Anton Bobenstetter eine Aufstockung des Kontos. Mit einem 3:3 wie zuletzt gegen FC Augsburg II könnte sich der Coach durchaus anfreunden: „Ich hoffe, dass es wieder so spannend wird wie am Freitag.“ Bobenstetter als Nervenkitzel-Junkie? Vermutlich liebend gerne bei integriertem Happy-End-Faktor, aber in diesem Fall dient der zitierte Spannungsfaktor der letzten Partie eher rein der nackten Zahl: Nämlich dem Punktgewinn.

Der ist statistisch eher nicht zwingend: Sieben Ingolstädter Siege, vier Unentschieden bei nur drei Buchbacher Siegen stehen aus den letzten 14 Spielen für die ständig aus vielen Zulieferern rund erneuerten Audi-Städter zu Buche. Aktuell hat die Mannschaft von Stefan Leitl, der vor 14 Tagen den nach Aue abgewanderten Tommy Stipic beerbt hat, noch keine einzige Heimniederlage im Portfolio. Hat daheim den aktuellen Meister FC Bayern II geschlagen und auswärts beim Liga-Favoriten Würzburg ein 1:1 erreicht.

"Dumm schauen" verboten

Einen einzigen richtigen Makel hat die Bilanz des Tabellendritten vor dem 14. Spieltag, nämlich eine 0:2-Niederlage beim SV Schalding-Heining. Bobenstetter: „Wir sind ähnlich wie Schalding. Ein Club aus einem kleinen Ort und wir müssen es wie Schalding machen.“ Heißt: Immer schön im Windschatten fahren, die Abstände klein halten und nur dann zum Überholen ansetzen, wenn es der Gegner nicht erwartet: Bergab mit Heimweh und Rückenwind! Hoffnungsschimmer: Beim letzten Gastspiel in Ingolstadt gelang den Buchbacher gegen den damals frisch vom Band gelaufenen Audi ein 2:1, ehe an der Kinderkrankheiten Hand angelegt wurde, um dann vier Monate mit 6:2 in Buchbach den Turbo zu zünden.

Stefan Müller (4 Tore), der in den letzten Jahren regelmäßig gegen Buchbach getroffen hat,  Andreas Buchner (5) , lange Jahre eine Leitfigur bei den Profis, Kapitän Marcel Hagmann und Steffen Jainta (3), der wie Müller bei den Profis mit trainiert, sind die Motoren der Ingolstädter. Und aus Sicht der Gäste darf man schon ein wenig froh sein, das Karl-Heinz Lappe und vor allem der Ex-Buchbacher Stefan Lex in der 2. Liga richtig durchstarten.

Bei den Gästen sind bis auf den gesperrten Christian Brucia alle Mann an Bord, Bobenstetter hat also fast freie Auswahl. „Wenn wir einen Punkt holen wollen, muss alles zusammenpassen“, sagt der Coach, der von seinem Team eine hoch konzentrierte Leistung erwartet: „Ich sage immer, wenn du in der Liga einmal dumm schaust, hast du ein Tor drinnen, wenn du zweimal dumm schaust, kriegt du zwei.!

MB.          

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Magazin

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare