So wie Jürgen Klopp

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Nur einmal kamen die Gäste an der Abwehrkette vorbei. Das bedeutet immerhin einen Zähler bei der Premiere von Adam Gawron an der Seitenlinie.

Landesliga: Gawron-Debüt in Töging, Traunstein kann Führung in Freising nicht nutzen.

Seit Montag hat er das Sagen am Töginger Wasserschloss. Adam Gawron, zuvor Coach in Traunstein, wurde am vergangenen Wochenende vorgestellt: Nun feiert er – so wie auch Jürgen Klopp am Samstagmittag beim Remis gegen Tottenham (0:0) – sein Debüt an der Seitenlinie.

Der Gegner ist der Favorit

Mit dem ASV Dachau hatte man aber ein Kaliber zu Gast, das nicht wirklich in der eigenen Preisklasse vertreten ist. Denn die Elf aus dem Münchner Norden spielt eine konstante Runde, Platz fünf macht das für den Landesligisten.

Der Favorit war es auch, der die Führung erzielen sollte: 19 Minuten waren unter der Spielleitung von Referee Ganslmaier absolviert, da netzte Dennis Bergmann für die Auswärtsmannschaft zum 1:0 ein. Töging, das sich mit seinen noch 19 Zählern eher nach unten orientieren muss, aber nicht komplett abgemeldet.

Gawron mit richtigem Händchen

Benedikt Basslsperger und Markus Leipholz mit Gelegenheiten noch vor dem Seitenwechsel, den Ausgleich zu markieren – doch daraus wurde nichts. Nach 80 Minuten musste Leipholz auch vom Rasen, für ihn kam Christoph Riedl neu in die Partie.

Und dieser Schachzug von Coach Gawron sollte goldwert sein. Denn nur 300 Sekunden später traf der zuvor eingewechselte Joker zum 1:1, Dachaus Keeper Bykanov konnte das Leder nur noch aus den Maschen holen. Damit holt der nun vierte Trainer heuer auf der Töginger Kommandobrücke einen Punkt bei seiner Premiere – wie Jürgen Klopp.

Traunstein in der Domstadt

Der Ex-Verein von Adam Gawron musste auch am Samstagnachmittag ran. Um 15 Uhr begann die Partie in Freising. Dort traf Neu-Coach Ludwig Trifellner mit seinen Mannen auf den Tabellensechsten.

Während die Traunsteiner deutlich andere Ziele haben dürften, als oben mitzumischen, dürfte hier klar sein: Favorit kann nur der SEF sein. Doch man darf sich ja auch täuschen. Denn der vermeintliche Underdog erzielte den ersten Treffer des Tages.

Schnelle Antwort der Freisinger

38 Minuten waren absolviert, da setzte Traunstein Stefan Mauerkirchner das Spielgerät exakt unter den Querbalken in die Maschen des Freisinger Gehäuses. 1:0 in Führung und das auch noch auswärts.

Doch die Elf aus der Domstadt agierte weiter so, wie man das auch in den bisherigen Spielzeit gesehen hatte: Abgezockt glichen die Hausherren nach nur vier weiteren Minuten aus: Sassmann vollstreckte eine Hereingabe von Hohlenburger aus etwa fünf Metern Entfernung.

Um die Punkte gebracht

Lange, ganz lange fiel kein Treffer mehr an der Savoyer Au, doch dann: In der 82. Minute brachte Fledl eine feine Flanke in die Gefahrenzone der Chiemgauer, Haas stand genau richtig und drückte den Ball mit der Stirn ins Tor. Die Gäste schnupperten lange an einem Zähler in Freising, doch der Sechstplatzierte hat auch das Glück, das man dort oben immer mal wieder braucht und bekommt.

 

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Magazin

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare