"Ein sehr emotionales Spiel"

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Kolbermoor startet gegen Jetzendorf in die Relegation

"Wir haben uns diese Chance eine komplette Saison lang hart erarbeitet, jetzt wollen wir sie natürlich auch nutzen". Kolbermoor-Trainer Jochen Reil geht mit viel Zuversicht in das erste von vier möglichen Relegationsspielen um den Aufstieg in die Landesliga.

Am Donnerstag (ab 19:00 Uhr)empfängt der SV-DJK am heimischen Huberberg den TSV Jetzendorf. "Das ist für mich schon eine emotionale Angelegenheit. Ich bin in der Gegend um Jetzendorf aufgewachsen und habe schon oft gegen den TSV gespielt", sagte der 43-Jährige im Gespräch mit beinschuss.de.

Kolbermoor wieder in der Spur

Entsprechend gut sind die Kenntnisse des Coaches über den anstehenden Gegner. "Jetzendorf lebt von einem stabilen Teamgefüge, ist sehr laufstark und betreibt in jedem Spiel einen sehr großen Aufwand. Da müssen wir dagagenhalten."

Dass der Zweite der abgelaufenen Saison in der Bezirksliga Ost im Duell mit dem Zweiten der Bezirksliga Nord dazu auch imstande sein sollte, haben die letzten Wochen unter Beweis gestellt. Gegen Baldham-Vaterstetten und den Meister aus Traunstein lieferten die Mannen um Kapitän Patrick Eder nach zuvor schwachen Auftritten wieder überzeugende Spiele ab.

Personalsituation entspannt sich

Hinzu kommt, dass sich das Lazarett aus dem Frühjahr deutlich gelichtet hat. Torhüter Mario Schmitt "ist wieder voll im Saft", Raphael Pszolla trainiert wieder, auch die angeschlagenen Anton Peter, Marcel Feret und Patrick Eder stehen am Donnerstag wieder zur Verfügung.

Verzichten muss Reil auf Christian Schnebinger, der beruflich verhindert ist, und Stefan Hertlein, der mit einer Schulterverletzung ausfällt. 

"Wir müssen Schritt für Schritt denken"

Um am Ende tatsächlich in die Landesliga aufzusteigen, muss der SV-DJK aber nicht nur das Heimspiel gegen Jetzendorf erfolgreich gestalten. Am kommenden Sonntag (ab 16:00 Uhr) steht bereits das Rückspiel gegen den TSV an. Sollte sich Kolbermoor in zwei Duellen gegen den Vizemeister der Bezirksliga Nord durchgesetzt haben, warten zwei weitere Endspiele gegen Gilching oder Kirchheim (hier gehts zum Relegationsmodus).

So weit will Reil aber noch nicht denken. "Wir müssen unsere Aufgaben Schritt für Schritt bewältigen. Mit Kirchheim oder Gilching beschäftige ich mich nur aus organistaorischer Sicht, sportlich steht zunächst Jetzendorf im Fokus." Und damit auch die erste von vier Chancen, auf die man so lange hingearbeitet hat.

Quelle: rosenheim24.de

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