Buchbach hat den nächsten Heimdreier im Visier

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Simon Motz und seine Kollegen wollen gegen Memmingen wieder einen starken Abwehrverbund aufbauen.

Im Pokal raus, in der Liga weiterhin dick im Geschäft: Mit 15 Punkten aus neun Spielen steht der TSV Buchbach bislang glänzend da, am Samstag um 17 Uhr möchte Trainer Anton Bobenstetter unbedingt nachlegen: „Memmingen ist ein Gegner auf Augenhöhe. Wenn man diese Spiel gewinnt, sind das die wichtigsten Siege.“

Gegen Garching und gegen Burghausen hat’s bislang zwei Mal mit Heimdreiern geklappt, dazwischen lag die Niederlage gegen Greuther Fürth und die beiden  Unentschieden gegen Bayern und Nürnberg. Und auch die Bilanz der letzten Jahre gegen Memmingen lässt sich sehen: In den bislang vier Regionalliga-Auseinandersetzungen gab es vier Siege, die allerdings immer nur mit einem Tor Unterschied ausfielen. Lediglich bei der Nebelpartie im November 2012 konnten sich die Buchbacher dank zweier Treffer von Stefan Lex mit 2:0 in Memmingen durchsetzen. Die letzte Niederlage kassierten die Rot-Weißen 2010 in der Bayernliga, als Memmingen das Heimspiel mit 5:2 gewann.

Ex-Zweitligaspieler mit an Bord

Die Allgäuer, die für ihre Verhältnisse zuletzt zwei eher magere Jahre hinter sich gebracht haben, liegen derzeit mit zwölf Punkten auf Rang acht, haben aber ein Spiel weniger als die Gastgeber - insofern sind die Pläne der Trainer Christian Braun und Thomas Reinhardt bislang recht gut aufgegangen. Für eine sorgenfreie Saison hat Memmingen in der Sommerpause auch einiges getan, wobei vor allem der Sturm runderneuert wurde. Aus Thannhausen kam Michael Geldhauser mit der Empfehlung von 52 Landesliga-Treffern in drei Spielzeiten, vom SSV Ulm wurde mit Ugur Kiral ein starker Regionalliga-Stürmer geholt und im offensiven Mittelfeld zieht Routinier Andreas Mayer (33) die Fäden, der zuvor drei Jahre bei Hessen Kassel aktiv war.

Damit nicht genug: Am letzten Tag der Transferperiode holten die Memminger noch Kevin Ruiz zurück, der vor zwei Jahren als Mittelfeldspieler in 16 Spielen sechs Treffer für den FCM erzielte und dann nach Aalen in die 2. Bundesliga wechselte, ehe er bis vor wenigen Tagen für den FC Nöttingen in der Regionalliga Südwest die Stiefel schnürte. Mit bislang vier Treffern ist Geldhauser derzeit erfolgreichster Schütze der Gäste.

Ist das ein gutes Omen?

„Diese starke Offensive müssen wir in den Griff bekommen. Dazu sind wir auch in der Lage“, sagt Bobenstetter, dessen Team nach der 0:5-Klatsche in Würzburg in den vier anschließenden Ligaspielen nur noch einen Gegentreffer zuließ, ehe am Dienstag die 2:5-Pokal-Pleite in Schalding folgte. Bobenstetter: „Vielleicht ein gutes Omen. Wenn wir in den nächsten vier Spielen wieder nur einen Gegentreffer kassieren, soll es mir recht sein.“

Der Coach ist froh, dass die englischen Wochen nun vorbei sind und sich seine Mannschaft wieder Woche für Woche gezielt auf die Punktspiele vorbereiten kann: „Wir sind aus dieser intensiven Phase gut rausgekommen, haben mit Maxi Drum nur einen Langzeitverletzten.“ Zwar mussten Aleksandro Petrovic und Stefan Denk während der Woche mit Grippe passen, doch Bobenstetter ist zuversichtlich, dass beide Akteure am Samstag zur Verfügung stehen: „Natürlich wird immer mal der eine oder andere Spieler fehlen, aber deswegen haben wir ja einen guten und breiten Kader. Zudem sind wir mental sehr stark, haben in dieser Saison schon einige Spiele, die auf der Kippe standen, in der Schlussphase für uns entschieden. Einem goldenen Herbst in einer großartig boomenden Liga mit tollen Zuschauerzuwächsen, steht eigentlich jetzt nichts mehr entgegen.“

MB.

Quelle: rosenheim24.de

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