Bobenstetter: Müssen den Spieß umdrehen

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Grübelt, wie er drei Punkte aus Schalding entführen kann: Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

Buchbach mit Fan-Unterstützung in Schalding-Heining

Ganz wichtiges Auswärtsspiel für den TSV Buchbach: Die Mannschaft von Trainer Anton Bobenstetter gastiert am Samstag um 14 Uhr beim SV Schalding-Heining und muss dort unbedingt punkten. „Schalding hat bei uns mit 2:0 gewonnen, wenn wir jetzt den Spieß umdrehen, ist das nur gerecht“, sagt Bobenstetter vor dem letzten Auswärtsspiel des Jahres in der Fußball-Regionalliga Bayern.

Dass die Niederbayern, die derzeit drei Punkte hinter Buchbach rangieren, die Klasse halten werden, steht für Bobenstetter außer Frage: „Die Schaldinger haben die Qualität und die Tugenden, die nötig sind für diese Liga. Nach Rückschlägen kommen sie immer wieder zurück. Das macht sie stark.“ So stark, dass der letzte Buchbacher Sieg schon zwei Jahre zurückliegt. Mit 4:2 konnten die Rot-Weißen den damaligen Aufsteiger in der SMR-Arena schlagen, der einzige Buchbacher Sieg in Schalding datiert vom 28. Mai 2011, als Aleksandro Petrovic, Ralf Klingmann und Fabian Ganser einen 3:2-Erfolg herausschossen.

Die Voraussetzungen sind gut

Allerdings ist den Schaldingern - wie auch den Buchbachern - die einstige Heimstärke in dieser Saison abhanden gekommen. Das Team von Trainer Mario Tanzer belegt mit nur sechs Punkten derzeit sogar den letzten Platz der Heimtabelle. Dieser Umstand und die eigene Auswärtsstärke nährt bei Bobenstetter die Hoffnung auf ein erfolgreiches Gastspiel im Passauer Westen: „Wir müssen wie in Illertissen und in Rain unsere Spielweise durchbringen, dann haben wir auch die große Chance in Schalding dreifach zu punkten.“

Wie immer vor den Spielen gegen Schalding warnt Bobenstetter vor den Kreativspielern Josef Eibl und Christian Brückl sowie vor Torjäger Michael Pillmeier, der bereits acht Treffer auf seinem Konto hat: „Wir wissen um seine Gefährlichkeit, aber es ist halt unheimlich schwer ihn zu bewachen. Mit seiner Schnelligkeit rockt er ja die ganze Liga.“ Die Niederbayern haben sich mit einem 2:2 gegen Bayreuth und einem Sieg bei den Münchner Junglöwen für das Duell der „Dorfvereine“ empfohlen und natürlich sind auch die Hoffnungen bei den Gastgebern groß, endlich den Heimbann zu brechen.

Ein Dankeschön an die vielen Helfer

„Das ist für beide Seiten ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel, auf das wir uns  freuen, weil wir ja in Schalding viele Freunde haben“, sagt Bobenstetter, der auf Christian Brucia und Thomas Leberfinger verzichten muss, die beide eine Gelbsperre absitzen müssen. Mehr als fraglich ist auch der Einsatz von Stefan Denk, der nach seiner Gehirnerschütterung und seiner Wirbelstauchung aus dem Rain-Spiel noch ein Sportverbot hat und bislang nicht trainieren konnte. Dagegen ist Thomas Hamberger nach seiner Verletzung wieder einsatzfähig. „Ihm fehlt halt jetzt die Spielpraxis“, so Bobenstetter.

Die Rot-Weißen laden ihre vielen fleißigen Helfer als Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz zu der Auswärtspartie ein und  setzen beim Gastspiel am Reuthinger Weg auf breite Fan-Unterstützung. Der Bus fährt um 11.30 Uhr an der SMR-Arena ab. Bobenstetter: „Wir brauchen die Unterstützung unserer Fans bei diesem enorm wichtigen Spiel. Ein paar Plätze im Bus sind noch frei.“

MB. 

Quelle: rosenheim24.de

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