Bitter! Wacker verliert Elfer-Krimi

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Der SV Wacker ist im Viertelfinale des Toto-Pokals ausgeschieden

Der FC Würzburger Kickers folgt der SpVgg Unterhaching, der SpVgg Oberfranken Bayreuth und dem Bayernligisten SpVgg SV Weiden ins Halbfinale des BFV-Toto-Pokals und wahrt damit die Chance auf das Ticket für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal. Am Mittwochabend setzte sich der Titelverteidiger und Regionalliga-Spitzenreiter mit 9:8 nach Elfmeterschießen gegen den SV Wacker Burghausen durch (reguläre Spielzeit 1:1). 

Zuvor hatte der Drittligist aus Unterhaching den FV Illertissen (Regionalliga Bayern) in einem echten Elfmeterkrimi mit 7:6 geschlagen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 unentschieden gestanden. Bereits am Dienstagabend hatte der oberfränkische Regionalligist Bayreuth sein Viertelfinale beim Ligakonkurrenten SV Schalding-Heining ebenfalls in einem Elfmeterkrimi mit 6:4 gewonnen. Nach dem Ende der regulären Spielzeit hatte es 1:1 unentschieden gestanden.

Spektakulärer Start durch Ebeling

In Burghausen mussten die über 850 Zuschauer nicht lange auf die ersten spektakulären Spielszenen warten. Bereits in der neunten Minute ließ Marcel-Pascal Ebeling seine Klasse aufblitzen, düpierte im Würzburger Strafraum einen Gegenspieler und vollstreckte zur frühen Führung für den Drittliga-Absteiger.

Nur sechs Minuten später hatte der Titelverteidiger aus Würzburg dann aber schon die Chance zum Ausgleich: Nach einem Handspiel im Strafraum entschied Schiedsrichter Florian Badstübner auf Strafstoß - Adam Jabiri setzte den Ball jedoch in der 15. Minute nur an den Pfosten. Aber die Aktion war eine Art Weckruf für die Würzburger, die nun besser ins Spiel fanden - und sich an den Ausgleich herantasteten.

Würzburg zeigt Nervenstärke

Die beste Gelegenheit hatte nach 34 Minuten wiederum Jabiri, der allerdings erneut am Pfosten scheiterte - dieses Mal aus dem Spiel heraus. Erfolgreicher war kurz vor der Pause dann Liridon Vocaj, der Würzburg mit seinem Treffer zurück ins Spiel brachte. Nach dem Seitenwechsel passierte lange Zeit nichts. Die Gäste aus Unterfranken erspielte sich zwar ein leichtes Übergewicht - wirkliche Torchancen resultierten daraus aber nicht.

Und da auch Burghausens Bemühungen in der Offensive überschaubar blieben, musste die Entscheidung auch hier im Elfmeterschießen fallen. ZUm Watchwinner avancierte dabei Vocaj, der nach einem Fehlschuss von Abedin Krasniqi die Nerven behielt und den entscheidenden Elfmeter für die Würzburger verwandelte. Bereits zuvor hatten Philipp Knocher für Burghausen und Pascal Bieler direkt in Folge ihre Strafstöße verschossen.

Quelle: bfv.de

Quelle: rosenheim24.de

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