Unterhaltsamer Sieg für Amerang

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Der SVA gewinnt am letzten Vorrundenspieltag sein Heimspiel gegen den SV Aschau/Inn mit 4:3 Toren und kann sich damit ein wenig Luft auf die letzten Tabellenplätze verschaffen.

Doch die Partie begann alles andere als positiv die Hausherren. Schon mit dem ersten Angriff in der 5. Spielminute kann Christoph Baumann die weit aufgerückte Ameranger Abwehr nach schönem Zuspiel in die Spitze überlaufen und gekonnt zur Führung einschieben.

Butterweicher Freistoß führt zum Ausgleich

In der ersten  halben Stunde musste der gewohnt starke Süßmaier für seine geschockte Defensive noch zweimal retten, ehe in der 36. Minute der Ausgleich durch Thomas Kasparetti per Kopf fiel. Ein butterweich getretener Freistoß von Florian Grulke leitete den Treffer ein.

Doch schon ein paar Zeigerumdrehungen später die erneute Führung für die Gäste. Ein wunderbar gesetzter direkter Freistoß von Burhan Karababa aus 22m fand im Netz des Gehäuses von Thomas Süßmaier unhaltbar sein Ziel. Vor dem Halbzeitpfiff musste der Gästekeeper Andreas Schreiner noch einen 18m-Schuß von Maxi Hainzl mit den Fingerspitzen um den Pfosten drehen.

So gingen die 22 Akteure mit der knappen 2:1 Führung für die Aschauer in die Pause. Das Spiel machte zwar überwiegend die Reiter-Truppe, jedoch die hochprozentigeren der insgesamt wenigen Chancen lagen auf Seiten der Gäste.

Amerang trifft kurz nach der Pause

Ein paar Sekunden waren in den zweiten 45 Minuten gespielt, da konnte sich Thomas Kasparetti über die rechte Angriffsseite im Strafraum durchdribbeln und einen Schuss aufs lange Eck absetzen. Dieser wurde noch leicht abgefälscht, sodass er unhaltbar im langen Toreck einschlug. Das war der viel umjubelte schnelle Ausgleich, den sich die Heimelf in der Pause vorgenommen hatte. Von nun an setzen die Ameranger die Gäste-Abwehr ein ums andere Mal, gepusht vom frühen Tor, gekonnt und zielstrebig unter Druck. Johannes Linhuber hatte dreimal in derselben Aktion die Chance auf den Führungstreffer für die Gastgeber (48.). Jedoch fand er jedes Mal in Torhüter Andreas Schreiner seinen Meister – umfassbar, dass der Ball nicht über die Linie ging.

Doch das war dann kurz darauf der Fall. Einen weiten Pass in die Sturmspitze wollte Maximilian Wintersteiger volley klären, traf die Kugel dabei aber so unglücklich, dass er diese am herauslaufenden Gästekeeper zur 3:2 Führung für die Reiter-Elf vorbei ins eigene Tor bugsierte (52.). Florian Grulke erzielte zehn Minuten später per direkten Freistoß sogar das 4:2 für die Jungs um Kapitän Chris Voit erzielte. Im direkten Gegenzug aber schon der 3:4 Anschlußtreffer für die Aschauer nach einem platzierten Flachschuss ins lange Eck durch Mathias Berghammer.

Spielzeit: 96 Minuten

In der letzten guten halben Stunden versuchten die Gäste nochmal alles, konnten sich aber nicht mehr erwähnenswert gegen die mittlerweile stabile Hintermannschaft aus Amerang ins Szene setzen. Die ein oder andere Konterchance der Hausherren, unter anderem zweimal Michi Pfeilstetter, hatte man aber noch fahrlässig liegen gelassen.

Nach 96 Spielminuten pfiff der souveräne Schiedsrichter Burghart, der die vom Tabellenstand her prekäre Partie zu jeder Zeit voll im Griff hatte, ab. Die Gastgeber konnten nach einigen Wochen endlich wieder dreifach punkten und siegten durchaus verdient. (sr)

Quelle: rosenheim24.de

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