Heimpleite für Waldkraiburg

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Nach dem überzeugenden Auswärtserfolg beim ASV Au vor einer Woche, hatten sich die Fußballer des VfL Waldkraiburg im Heimspiel gegen den TSV Ebersberg einiges vorgenommen. Vor 150 Zuschauern im Jahnstadion erwischte die Mannschaft von Spielertrainer Gerry Kukucska einen rabenschwarzen Tag und unterlag vollkommen verdient mit 0:3 (0:1) Toren.

Obwohl dem Waldkraiburger Trainer wieder mehr personelle Alternativen zur Verfügung standen, wurde die Startaufstellung gegenüber der Vorwoche nur auf einer Position verändert. Für Michael Görgner kehrte Markus Swoboda auf die Position des rechten Außenverteidigers zurück. Benny Hadzic und Urban Halozan nahmen vorerst auf der Bank Platz.

Lechner per Kopf

Von Anpfiff an übernahmen sofort die Gäste das Kommando. Torwart Bozjak verhinderte in der 7. Spielminute im Herauslaufen gegen Stefan Lechner die frühe Ebersberger Führung und auch in der Folge hatte die VfL-Hintermannschaft alle Hände voll zu tun. In der Offensive ging bei den Industriestädtern lange nicht viel zusammen. Erst nach einer halben Stunde konnten sich die Hausherren etwas vom Druck befreien. Die beste Chance die eigenen Farben in Führung zu bringen hatte Razvan Rivis in der 28. Minute, doch sein Heber aus 15 m ging knapp neben das Tor!

In der 40. Minute hatte der VfL Glück als der Schuss des Ebersbergers Maximilian Volk aus 20 m nur die Latte traf. Kurz vor dem Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Philipp Eisenmann (München) gelang den Gästen doch noch die Führung. Der starke Maximilian Volk trat einen Freistoß hoch in den VfL-Strafraum und Christopher Lechner ist per Kopf zur Stelle und markierte das 1:0. Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt.

Gefühlvoll in den Winkel

Zu Beginn der 2. Halbzeit brachte Kukucska mit Tomislav Balasko einen frischen Mann für Oliver Weichhart. Balasko, der erst vor kurzem mit seiner Familie aus Kroatien nach Waldkraiburg gekommen war, sollte für mehr Schwung auf der rechten Außenbahn sorgen.

Der TSV Ebersberg machte jedoch schon kurz nach dem Wiederanpfiff alles klar. Wieder war es Maximilian Volk der Bozjak mit einem gefühlvollen Schuss in den rechten Winkel keine Chance ließ (50.) und als der VfL noch dabei war den Schock dieses Treffers zu überwinden, sorgte Stefan Lechner nur 1 Minute später für die frühe Vorentscheidung. Auch die Einwechslungen von Urban Halozan (für Lucian Balc) und Benny Hadzic (für Bircan Altmer) brachten keine Wende.

Zwar schalteten die Gäste um einen Gang zurück, doch die Defensive war bestens organisiert und ließ kaum etwas zu. Erst in der 88. Minute traf Franz Kamhuber nur den Pfosten und im Nachsetzen traf Catalin Dedu mit dem Kopf nur die Querlatte. Wenig später war Schluss und die zweite Heimniederlage in Folge besiegelt. (feu)

Quelle: rosenheim24.de

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