Bezirksliga Ost - Vorschau 29. Spieltag

Oben sind die Würfel gefallen - Wer muss in die Kreisliga?

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Ruhe bewahren und Heimstetten schlagen, heißt die Devise am Samstag in Raubling.

Raubling - Während oben alles entschieden ist, Sieger und Besiegte sortiert sind, tobt am Tabellenende der Bezirksliga Ost weiterhin der Abstiegskampf. Die fünf Teams aus Dorfen, Waging, Heimstetten, Raubling und Traunreut streiten sich um zwei direkte Nichtabstiegsplätze und einen Abstiegs-Relegationsrang. Zwei gehen direkt runter in die Kreisliga. Hammerau ist als Tabellenletzter schon abgestiegen.

Die von Michael Kostner trainierten Dorfener haben dabei vor den beiden letzten Spielen die besten Karten. Denn mit 35 Punkten führen sie das Kellerquintett an. Holen sie sich am Samstag zuhause gegen den SC Baldham-Vaterstetten einen weiteren Zähler, haben sie es geschafft und sind rechnerisch durch. Dahinter folgen der TSV Waging am See (30 Punkte), der SV Heimstetten II (29), der TuS Raubling (29) und der TuS Traunreut (28). Mega-eng also da hinten.

Friss oder stirb im Inntalstadion - mit welcher Elf kommt Heimstetten?

Im absoluten Alles-oder-Nichts- bzw. Bezirksliga-oder-Kreisliga-Spiel stehen sich am Samstagnachmittag (alle Spiele zeitgleich um 15:00 Uhr) im Raublinger Inntalstadion der heimische TuS und die Zweitvertretung des SV Heimstetten gegenüber. Ein Brutales Duell: Wer verliert ist weg - und darf nächstes Jahr statt in der Bezirksliga in der Kreisliga über die Sportplätze tingeln. Spielen sie unentschieden, rafft es vielleicht beide dahin. Hochspannung ist also garantiert. Gute Nerven nötiger denn je.

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Spannend wird auch die Frage, mit welchem Kader der SV Heimstetten II antritt, nach dem die Erste Mannschaft in der Bayernliga ihre Chancen auf den Aufstieg wohl verspielt hat. Eine detaillierte Vorschau vom TuS Raubling auf das Schicksalsspiel findet ihr hier.

Auch Waging und Traunreut müssen gewinnen

Der TSV Waging steht nicht weniger unter Zugzwang. Wollen die Mannen vom See auf einem Nichtabstiegsplatz bleiben, müssen dringend Punkte her. Wenn man sicher gehen will, eigentlich drei. Denn man kann ja nicht davon ausgehen, dass Raubling und Heimstetten sich unentschieden trennen. Also heißt es, die Niederlage aus dem letzten Heimspiel gegen den ASV Au aus den Köpfen zu bekommen und das nächste zu gewinnen.

Die Aufgabe könnte leichter sein: mit dem TSV Kastl wartet der Teilnehmer der diesjährigen Aufstiegsrelegation. Der so ganz nebenbei auch noch die beste Saison der Vereinsgeschichte spielt. Da werden wohl nicht wenige auf Seiten der Waginger hoffen, dass sich die Gäste mit ihren Gedanken bereits in der Relegation befinden und in dem für sie unbedeutenden nicht mehr viel riskieren wollen. Ob die Kastler ihnen diesen gefallen tun? Was aber, wenn sie völlig befreit aufspielen?

Auch für den TuS Trauneut zählen nur noch Siege, will man die Klasse halten. Im ersten Schritt müssten sie dazu auf heimischem Platz den VfL Waldkraiburg schlagen. Die Waldkraiburger haben allerdings den in den letzten Spielen extrem treffsicheren Nebojsa Gojkovic in ihren Reihen. Den Goalgetter der Industriestädter unter Kontrolle zu halten, wird für die Chiemgauer ein Schlüssel zum Erfolg sein.

Für den Rest steht wahlweise Sommer- oder Gute-Laune-Fußball auf dem Programm

In Partien ohne besondere Brisanz oder schicksalhaften Charakter treffen Meister Freilassing in einem Schaulaufen auf das Spitzenteam aus Moosach bei Grafing, der ASV Au auf den TSV Ottobrunn, die geretteten Ebersberger auf schon abgestiegene Hammerauer und die Schweppermänner vom TSV Ampfing, die in der Rückrunde so enttäuscht haben, auf den SV-DJK Kolbermoor.

Einen gesonderten Vorbericht auf das Spiel im Ampfinger Isenstadion aus Sicht des SV-DJK Kolbermoor findet ihr hier.

Quelle: rosenheim24.de

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