SV-DJK Kolbermoor - TSV Ottobrunn 1:2

Kolbermoor lässt zuviele Chancen liegen

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Kolbermoor - Eine ebenso knappe wie bittere Niederlage musste der SV-DJK Kolbermoor beim Heimspiel gegen den TSV Ottobrunn hinnehmen. Beim 1:2 sahen die 125 Zuschauer ein eher mittelmäßiges Bezirksligaspiel.

Die Anfangsviertelstunde am Huberberg gehörte klar den Gästen, die dafür prompt belohnt wurden: Ottobrunns Kapitän Timo Aumayer hatte im Zentrum zu viel Platz, konnte sich den Ball gemütlich zurechtlegen und traf aus achtzehn Metern mit einem strammen Schuss ins linke Eck (10.). Eine ähnliche Situation kurz darauf ließ der Top-Torjäger, der jetzt schon bei zehn Saisontoren steht, allerdings ungenutzt.

Aumayer bringt TSVO in Führung - Salihbasic gleicht aus

Nach zwanzig Minuten wachte die Heimelf langsam auf und kam zu ersten Torannäherungen nach Standards. Eine dieser Standardsituationen sollte zum Ausgleich führen: Einen auf den zweiten Pfosten geschlagenen Freistoß köpfte SV-DJK-Kapitän Florian Ludwig in die Mitte, wo Anel Salihbasic im Fünfmeterraum die Kugel per Kopf nur noch über die Linie drücken musste (26.)! Die Gästeabwehr hatte den Torschützen völlig vergessen und frei stehen lassen. Danach plätscherte das Spiel ohne weitere nennenswerte Szenen bis zur Pause so dahin.

Service:

In der Halbzeit stellte Nenad Grizelj das System um, was sich zunächst positiv auswirkte. So spielten die Hausherren nun deutlich gefälliger nach vorne und kontrollierten weitestgehend das Geschehen auf dem Platz. Doch es war wieder wie zu Saisonbeginn, der Hertopark-Elf fehlte ein eiskalter Knipser.

Kolbermoor macht die Dinger nicht - Ottobrunn staubt ab

So blieben beste Kolbermoorer Chancen ungenutzt: Stürmer Davide Guerrieri brachte im Fünfer das Spielgerät nicht im Tor unter, Toni Peters Abschluss von der Strafraumgrenze konnte Gästekeeper Maximilian Angerbauer, der von Deisenhofen aus der Landesliga nach Ottobrunn gewechselt war, gerade noch von der Linie kratzen - und einen Kopfball von Andreas Garhammer lenkte er mit den Fingerspitzen über die Querlatte. Weiterhin brachten einige Standards Gefahr für das Tor der Ottobrunner, doch treffen sollten die Hausherren nicht mehr.

Und wie die alte Fußballweisheit besagt, "wenn du vorne die Tore nicht machst, bekommst du sie hinten", was an diesem Tag perfekt passte: Denn fünf Minuten vor Schluss erzielte Joseph Bukenya im Nachschuss aus kurzer Distanz den viel umjubelten 2:1 Siegtreffer für die Gäste. Zuvor konnten sich Aumeyer und Andreas Huber etwas zu leicht durch die Hintermannschaft kombinieren.

Grizelj enttäuscht: "Eine dumme Niederlage!"

Direkt darauf bekam Kolbermoors Cesare Ratti die Gelb-Rote Karte (86.), was das letzte Anrennen für die Hausherren nicht einfacher machte. Somit riss die Kolbermoorer Serie von fünf ungeschlagenen Spielen in Folge. Entsprechend enttäuscht war Grizelj nach dem Spiel: „Das war heute eine dumme Niederlage! Wir haben es verpasst vorne den Sack zuzumachen und hinten wurden unsere Fehler eiskalt bestraft.“.

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Pressemitteilung SV-DJK Kolbermoor / pac

Quelle: rosenheim24.de

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