4:1-Sensationssieg: Seerosen vernaschen den TSV Moosach

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Vorweg, das Waginger Trainer-Duo konnte auf Veit Gröbner, Stefan Hinterreiter und Hansi Huber zurückgreifen. Man wusste von der offensiven Spielqualität der Moosacher, aus mehreren Spielbeobachtungen. Im Spiel gegen die „Seerosen“ zeigten sich die Platzherren auf Ballbesitz bestrebt, um ihre Spitzen in Szene zu setzen.

Die Waginger antworteten mit einer sehr kompakten Mittelfeldordnung und einer äußerst aufmerksamen Defensivabteilung. Nach Ballgewinnen aus dem Verbund wurden die Waginger Spitzen immer wieder gefährlich eingesetzt. Moosach war optisch mit mehr Ballbesitz ausgestattet und zeigte durchaus eine hohe spielerische Qualität. Die „Seerosen“ hatten bis auf wenige Ausnahmen jedoch immer die Kontrolle über das Spiel. Alles in allem hatten die Waginger einen guten Matchplan, den sie bestens umsetzten. Am Ende mussten die Platzherren das 1:4 am Ende akzeptieren. Die Waginger zeigten an diesem Tag eine tolle Leistung.

De Prato netzt zur Führung ein

In der 29. Minute wurde Stefan De Prato stark in Szene gesetzt und erzielte aus Abseitsposition die 1:0 Führung für die Platzherren. In Minute 42 spielte Stefan Mühlbacher einen Chip auf Hansi Huber, der sich energisch durchsetzte und aus spitzem Winkel den Ausgleichstreffer zum 1:1 erzielte. Zwei Minuten später ein Ballgewinn von Wolfgang Gabler im zentralen Mittelfeld, der geschickt weiter leitete auf Berni Mühlbacher, der aus halblinker Position mit einem Schuss ins lange Eck die 2:1 Führung für die „Seerosen“ erzielte. Das bedeutete die Pausenführung.

In Minute 63 wurde Berni Mühlbacher in halblinker Position toll frei gespielt und servierte auf Hansi Huber, der zum 3:1 verwandelte. In der 70. Minute wieder eine schnelles Umschaltspiel der Waginger aus der eigenen Hälfte, das Berni Mühlbacher nach einem Doppelpass mit Stefan Mühlthaler geschickt zum 4:1 für die Waginger ausnützte. Dann eine Situation in der 50. Minute, als den Gästen ein Tor wegen angeblichen Abseits nicht anerkannt wurde.

Drop-Kick-Knaller an die Latte

Bruno Tschoner traf mit einem Drop-Kick aus 25 Metern die Latte. Den Abpraller schob Stefan Mühlthaler ins Tor. Warum dieses Tor nicht anerkannt wurde steht in den Sternen. Dass gab selbst den Moosacher zu denken. Eine tolle Chance vergab in der 55. Minute der allein vor dem Tor stehende Stefan Hinterreiter, dem der Ball über den Scheitel rutschte. In der 85. Minute wieder eine Szene, die der Spielleiter verkehrt bewertete, als Andreas Kamml zu Fall gebracht wurde und der Elfmeterpfiff ausblieb.

Fazit: Ein wirklich verdienter Sieg der „Seerosen“ gegen starke Moosacher, die aber auf Grund der Waginger Spieltaktik nicht wie gewohnt ins Spiel fanden. Es bleibt zu wünschen, dass die „Seerosen“ ihre Leistung kompensieren können. (klu)

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bezirksliga Ost

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare