TSV 1882 Landsberg - SV Erlbach 2:0

Erlbach verliert - aber bekommt noch eine letzte Chance!

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Gekämpft aber leider nicht gewinnen können. Trotzdem: Noch hat der SV Erlbach die Chance in einer weiteren Relegationsrunde!

Landsberg - Die aktivere Mannschaft der Partie und dennoch der große Verlierer: Der SV Erlbach schaffte es nicht, in Landsberg ein Tor zu schießen und muss sich am Ende mit 0:2 geschlagen geben. Doch abgestiegen ist das Team von Robert Berg noch nicht - es gibt noch eine letzte Chance!

Nach der 0:1 Heimspiel-Pleite daheim in Erlbach hofften die SV-Anhänger nicht nur auf einen Auswärtssieg, sondern auch auf einen Rasen ohne Pfützen. Der "überflutete" Platz in Erlbach hatte das Hinspiel größtenteils zu einer Zufallspartie gemacht. Bezeichnend: Das 1:0 der Gäste fiel per Kopf, ein flacher Ball wäre wohl nie beim Tor angekommen.

Aber ganz zur Freude beider Teams war der Rasen in Landsberg, trotz dass es am Mittag noch geregnet hatte, ausgezeichnet. Einer spannenden Begegnung in einem mit knapp 1000 Fans sehr gut besuchten Hacker-Pschorr-Sportpark konnte also nichts im Weg stehen. Die Ausgangslage für die Erlbacher war auf jeden Fall klar: Sieg oder nichts!

Querbalken rettet den SV

Die Gäste legten sofort mit aller Gewalt los und suchten den Weg in Richtung gegnerischen Strafraum. Genau wie im Hinspiel verpassten es die Erlbacher aber, aus ihren zahlreichen Standardmöglichkeiten aus der Anfangsphase etwas Zählbares mitzunehmen. Zugegeben: Gefährlich waren die Ecken und Freistöße zu Beginn nicht, auch wenn sich Leitmeier und Popp stetig in die Höhe schraubten.

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So wie im Hinspiel das Tor der Gäste völlig aus dem Nichts fiel, so entstand auch die erste dicke Gelegenheit des Rückspiels für Landsberg völlig ohne Vorwarnung. Nach einer Ecke herrschte Chaos im Erlbach-Strafraum. Die Hintermannschaft bekam den Ball nur halbherzig weg, sodass das Leder vor den Füßen von Julian Birkner landete, der sich aus 15 Metern ein Herz fasste und gefühlvoll abzog. Die Kugel segelte über den sich umsonst lang machenden Klaus Malec hinweg und krachte zugunsten der Erlbacher nur an die Latte. Da war in der 18. Minute durchaus Luft anhalten für die Fans angesagt.

Erlbach will den Treffer!

Trotz der Großchance der Landsberger waren die Erlbacher auch weiterhin das bessere Team. Wie es nur ging suchten sie den Weg zum gegnerischen Kasten. Doch die Abwehr des TSV stand gut, verteidigte konzentriert und ließ die Gäste oft nicht den letzten entscheidenden Pass spielen.

TSV Landsberg -SV Erlbach

In der 40. Minute musste der Landsberg-Keeper einmal ganz schnell unten sein, da es sonst definitiv geklingelt hätte. Über Sebastian Leitmeier und Wolfgang Hahn kam der Ball am Ende eines Angriffs zu Sebastian Spinner. Der umkurvte noch einmal zwei Verteidiger und zog dann flach ins linke untere Eck ab. Doch Tobias Heiland war eben zur Stelle und konnte parieren.

Doppelt bitter für Erlbach: Nur drei Minuten später musste Sebastian Spinner verletzt vom Platz gehen. Für ihn kam Philipp Baumann in die Partie. Kurz danach schickte Schiedsrichter Michael Bacher die Mannschaften mit einem 0:0 Pausenstand in die Kabinen.

Schock für Erlbach

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte sich gegenüber der ersten Halbzeit kaum etwas verändert. Die Erlbacher drängten weiter auf das 1:0, Landsberg verteidigte gut und die mitgereisten SV-Fans waren weiterhin die lautesten im Stadion. Auch der TSV wagte sich hin und wieder mal nach vorne - wirklich zwingend war aber keine Möglichkeit auf beiden Seiten.

Zumindest bis zur 65. Minute, in der es die Erlbacher eiskalt erwischte. Nach einer Ecke an den langen Pfosten stand Sebastian Nuscheler völlig frei und musste aus zwei Metern den Ball mit dem Kopf nur noch über die Linie drücken. Jetzt brauchte Erlbach zwei Treffer.

Knockout

Durch den Treffer merkte man, dass die Beine der Erlbacher merklich schwerer wurden. Ganz anders bei den Hausherren, die plötzlich schnell nach vorne spielten und die Entscheidung suchten. In der 73. Minute war es auch schon soweit. Die Erlbacher verloren den Ball in der Vorwärtsbewegung, ein Pass aus dem Mittelfeld schickt Sebastian Nuscheler in den Lauf. Der Landsberger war schneller am Ball als Klaus Malec und schlenzte humorlos zum 2:0 in die Maschen.

Danach war der Drops natürlich gelutscht. Landsberg hatte sogar noch die ein oder andere Gelegenheit, die Partie noch deutlicher ausgehen zu lassen. Aber Erlbach machte auch nicht mehr als nötig - schließlich stehen durch die Niederlage noch weitere Relegationsspiele an.

Denn noch ist nicht aller Tage Abend bei Erlbach, da ein weiterer Platz für die Liga zu vergeben ist. Schon am Mittwochabend, um 18:30 heißt der Gegner VfL Frohnlach.

Quelle: rosenheim24.de

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