Drei Tage Training mit 100 Kindern

Thorsten Fink zu Gast beim SVK-Fußballcamp!

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Er war der Stargast des Camps: Austria-Wien Trainer Thorsten Fink! (links)

Kirchanschöring - Das diesjährige Fußballcamp der Gelb-Schwarzen vom SVK, von Samstag bis Montag, an dem mehr als 100 Kinder teilnahmen, war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg.

Auf fünf Kleinfeldern kickten am Abschlusstag die Kids gegeneinander, betreut und trainiert von den Bayernliga-Spielern. Auch das Trainer-Gespann um Patrick Mölzl und Dominik Hausner stattete dem Camp einen Besuch ab. Mölzl sprach von einem „tollen Event“, das hier auf die Beine gestellt werde. Über 100 Kinder, über drei Tage, mit Essen und Trinken und Trainern, „das ist Manpower“, was beim SVK stattfinde.

SVK-Trainer Patrick Mölzl und der Stargast des Camps, Austria Wien-Trainer Thorsten Fink, begrüßten sich herzlich. Mölzl war ein junger Spieler bei den Roten, als Fink im Jahr 2001 die Champions-League gewann. Das sei lange her „aber man kennt sich trotzdem“, so der Bayernliga-Trainer mit einem Schmunzeln. Sein Co, Dominik Hausner, ehemaliger Stützpunkt-Trainer des DFB in Traunstein, fand die Arbeit am Camp „optimal“. Da wären sehr viele Inhalte dabei, die am DFB-Stützpunkt gelehrt werden. Selbst das Training mit Fink, „vom Aufwärmen, über die Technik, den Zweikampf“, wie es das Lehrbuch vorsehe. „Ein großes Kompliment an die Macher in Kirchanschöring“, so Hausner.

SVK-Fußballcamp mit Thorsten Fink

Nach dem Mittagessen stellte sich Fink den Kids vor, von denen, so Mit-Organisator Simon Wadislohner „die meisten noch gar nicht auf der Welt“ waren, als Fink selbst aktiver Profi-Fußballer war. Wadislohner dankte unter tosendem Applaus allen Helfern, allen Trainern, den Spielern der Bayernliga-Elf und dem Catering Team.

Der Kontakt mit Fink kam durch Markus Meindl von der Firma Meindl zu Stande, den mit Fink seit Jahren eine Freundschaft verbinde. Meindl äußerte ihm sei der Verein „an sich wichtig“. Die Jugendarbeit „ist die Zukunft die wir haben“. Deshalb fände er es wichtig, dass es Leute gäbe, „die sich hier kümmern und die Kinder ins Vereinsleben einbinden und denen auch den Sport näherbringen“. Thorsten Fink sei „ein alter Freund“ von ihm, noch aus Bayern-Zeiten und „ich freue mich sehr, dass er sich die Zeit genommen hat“, trotz dem sehr engen Termin-Kalender. Meindl zollte den Organisatoren „absolute Anerkennung“. „Die machen das mit Leidenschaft“ und er fände es schön, als kleiner Teil davon diese Leute „unterstützen zu können“.

Vor allem seine neun Jahre bei den Münchner Bayern hätten ihn „sehr geprägt“. Er könne jedem nur raten, beim „Teamsport dabei zu sein“, denn dort habe man "viel Freude". In seiner Jugend wäre er bei Borussia Dortmund gewesen, obwohl seine Eltern aus Bayern kamen. Sein Vater habe in Dortmund gearbeitet und so fing er beim BVB an, schilderte er den gespannt lauschenden Kids. Später sei er zu Wattenscheid 09 gewechselt, der SG Wattenscheid (mit der damaligen Postleitzahl "Bochum 6"/Anmerkung der Redaktion) folgte der Karlsruher SC und dann die Bayern. Seine Familie lebe nach wie vor in München, man fühle sich dort „sehr wohl“. Er müsse halt „öfter mal arbeiten“ und lebe derzeit alleine in Wien. Ziel sei es, „junge Leute in die erste Mannschaft - nach oben zu bringen“, das sei seine „ganze Leidenschaft“. Die Spieler „dürften“ Fußballspielen, kein „müssen“. Das wäre das wichtigste, was er den Kids mitgeben könne.

Die Fragen der Kinder beantwortete Fink mit einigen Lachern. Das Fußballspielen begonnen habe er im Verein mit sieben Jahren. Im nächsten Jahr würde er 50 werden, „aber das sieht man nicht, hoffe ich“, so der Ex-Profi. Warum hinter ihm eine Werbetafel stehe, musste SVK-Organisator Simon Wadislohner beantworten: „Ohne Partner, mit denen wir zusammenarbeiten, gehe ich es nicht im Fußball“. Die Frage, wie oft er verloren hätte, konterte Fink „ich habe häufiger gewonnen, als verloren“. Wann er bei Bayern Trainer werde, „am liebsten sofort“, so Fink, aber „die haben einen guten Trainer“. Er wäre schon mal „näher dran gewesen“, so Fink unter den Lachern des Publikums.

Michael Wengler

Quelle: rosenheim24.de

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