Im Gespräch mit Silvia Göschel

Am Weltspartag für Kinder vorsorgen

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Silvia Göschel, Kundenberaterin der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Am Weltspartag mit Mama, Papa, Oma oder Opa zur Bank zu gehen - als Kind war das eine Freude. Das dicke Sparschwein gut gefüllt - und dann kam der spannende Augenblick: Wie viel ist es? Noch ein kleines Geschenk und dann kam das Geld auf das Sparbuch. So war es damals. Aber wie schaut‘s heute mit dem Sparen aus, wo es kaum noch Zinsen gibt?

Darüber sprechen wir mit Silvia Göschel von der VR Bank Oberbayern Südost.

Silvia Göschel: Der Weltspartag wurde bereits 1925 eingeführt, um die Bedeutung des Sparens hervorzuheben. Etwas zur Seite legen ist die finanzielle Grundlage, sich auch größere Wünsche zu erfüllen. Sparen dient aber auch dazu, für die Zukunft vorzusorgen. Daran hat sich bis heute nichts geändert – und vor allem, sparen ist heute wichtiger denn je.
Der Weltspartag Ende Oktober ist Jahr für Jahr eine gute Gelegenheit, die Bedeutung des Sparens in Erinnerung zu rufen.

BGLand24.de: Aber lohnt es sich denn überhaupt noch zu sparen, wenn es für das Ersparte kaum noch Zinsen gibt und andererseits Kredite so günstig sind?

Silvia Göschel: In manchen Bereichen kann ein Kredit wirklich eine Alternative sein, wenn es beispielsweise um einen Immobilienerwerb oder eine größere Anschaffung geht. Aber im Grunde ist ein Kredit ja auch eine nur Form des Sparens – nachsparen eben.
Aber kommen wir zurück zum Thema. Weltspartag und Kinder − das gehört zusammen, wie Sie vorhin geschildert haben. Wer für Kinder spart, ganz gleich ob Eltern oder Großeltern, denkt weit in die Zukunft und übernimmt Verantwortung. Viele Menschen tun dies und so ist Sparen trotz niedriger Zinsen weiterhin populär. Moderne Sparer setzen dabei jedoch nicht mehr auf die traditionellen Sparanlagen.
Grundsätzlich spielt beim Sparen der Faktor Zeit eine große Rolle – Stichwort: Zinseszinseffekt. Je länger man spart, umso mehr kommt auch bei kleinen regelmäßigen Sparbeiträgen heraus. Doch ein wesentlicher Aspekt des Sparens ist heute anders als noch vor einigen Jahren: Die Zinsen sind extrem niedrig. Daher eignen sich Sparbücher heute nur noch für „Notgroschen“, aber nicht mehr zum Vermögensaufbau.

BGLand24.de:  Da stellt sich die Frage: Was tun, wenn Sparen nach wie vor sinnvoll ist, aber die Erträge fehlen?

Silvia Göschel: Auch bei den gegenwärtigen Minizinsen ist da einiges möglich. Das setzt jedoch voraus, sich von den traditionellen Sparformen zu verabschieden.
Mit einem Fondssparplan beispielsweise kann sich Sparen auf lange Sicht lohnen, denn es bietet Renditechancen, die deutlich über dem liegen, was verzinsliche Anlagen liefern. Und wer kontinuierlich und langfristig in einen Fonds spart, mindert sein Risiko, sowohl im Vergleich zur direkten Aktienanlage, aber auch mit Blick auf mögliche Kursschwankungen. Fondssparpläne sind dabei sehr flexibel. Sie haben keine feste Vertragslaufzeit, die Raten lassen sich senken, erhöhen oder auch aussetzen. Und bei Bedarf kann der Sparer jederzeit auf das Ersparte zurückgreifen. In Abhängigkeit vom Kurs des Fonds ist es im Einzelfall möglich, dass weniger zur Verfügung steht als insgesamt eingezahlt worden ist.

BGLand24.de: Wieviel müsste ich denn in solch einen Fondssparplan einzahlen?

Silvia Göschel: Fondssparen geht bereits ab monatlich 25 Euro. Mit der Zeit kann eine beträchtliche Summe zusammenkommen, etwa um damit den Führerschein, ein Auto oder die neue Wohnungseinrichtung zu bezahlen. Oder um sie als finanzielle Grundlage für einen gelungenen Ausbildungsstart und damit auch für den späteren Berufserfolg zu nutzen. Gerne informieren die Beraterinnen und Berater der VR Bank in einem persönlichen Gespräch über Fondssparpläne und andere Anlagealternativen. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Berater in der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost.

Silvia Göschel

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