Rente mit 67: Aigner stellt sich hinter Seehofer

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Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) teilt die Zweifel ihres Parteichefs Horst Seehofer an der Umsetzung der Rentenreform.

München - Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) teilt die Zweifel ihres Parteichefs Horst Seehofer an der Umsetzung der Rentenreform. Sie stärkt dem 62-Jährigen nicht nur den Rücken, sondern kritisiert vor allem die Unternehmen.

"Die CSU steht zur Rente mit 67. Aber der Hinweis muss erlaubt sein, dass eine längere Lebensarbeitszeit nur machbar ist mit besseren Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen", sagte Aigner dem Münchner Merkur. "Ich finde es unerträglich, wie manche Unternehmen ältere Arbeitnehmer aufs Abstellgleis schieben. Das ist nicht nur zynisch, sondern auch wirtschaftlich dumm." Das Wissen und die Erfahrung älterer Arbeitnehmer sei "unverzichtbarer denn je". Es könne nicht sein, "dass Wirtschaftsverbände und Großkonzerne regelmäßig mehr Zuwanderung von ausländischen Fachkräften nach Deutschland einfordern, aber verdiente Mitarbeiter ab 50 zum alten Eisen erklären".

Christian Deutschländer

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