NRW-FDP macht Westerwelle zum Kandidaten

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Guido Westerwelle ist der Spitzenkandidat der NRW-FDP für den Bundestagswahlkampf 2013

Neuss - Die nordrhein-westfälische FDP zieht mit Außenminister Guido Westerwelle und Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr an der Spitze in den Bundestagswahlkampf.

Bei einer Landeswahlversammlung in Neuss erhielt Westerwelle auf Listenplatz eins 346 von 393 Stimmen (88 Prozent), Bahr erhielt 345 von 382 gültigen Stimmen (90 Prozent).

Westerwelle gab für seinen Landesverband ein hohes Wahlziel vor. Er kämpfe nicht für „fünf plus x“, sondern dafür, die FDP in NRW an ein zweistelliges Ergebnis heranzuführen, sagte er. Bei der Bundestagswahl 2009 hatte die FDP 14,6 Prozent der Stimmen erzielt - in NRW 14,9 Prozent. In Umfragen liegt sie seit Wochen nur noch bei vier Prozent.

Auch NRW-Parteichef Christian Lindner rief seinen Landesverband zu einem entschlossenen Bundestagswahlkampf auf. Die Union warnte er davor, sich bei den Grünen anzubiedern. Wer mit den Grünen „turtele“, schwäche die Union und bringe Rot-Grün in die Regierung.

Bahr empfahl sich den Delegierten mit seinen Erfolgen in der Gesundheitspolitik, bei der Pflegereform und der Abschaffung der Praxisgebühr. „Ich bin auf Betriebstemperatur.“

Westerwelle, der vor zwei Jahren den Parteivorsitz niedergelegt hatte, sagte, er habe sehr lange überlegt, ob er sich in NRW noch einmal als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl bewerben solle. Er wolle, dass die FDP klar auf einem pro-europäischen Kurs bleibe.

dpa

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