Nato stellt Awacs-Aufklärungsflugzeuge für Anti-IS-Kampf

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Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Foto: Olivier Hoslet/Archiv

Brüssel (dpa) - Der Einsatz von Nato-Flugzeugen im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist nur noch ein Frage der Zeit.

"Wir werden beschließen, dass Nato-Awacs die internationale Anti-IS-Koalition mit Informationen beliefern", sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Montag bei einer Pressekonferenz zum bevorstehenden Gipfeltreffen (8./9. Juli) in Warschau.

Die Bündnispläne sehen vor, dass die mit moderner Radar- und Kommunikationstechnik ausgestatteten Flugzeuge von der Türkei und der Mittelmeerküste aus den Luftraum über Syrien und dem Irak überwachen. Als fliegende Kommandozentralen zur Steuerung von Luftangriffen sollen sie zunächst allerdings nicht eingesetzt werden dürfen.

Wenn der neue Bündniseinsatz wie geplant nach dem Sommer beginnt, dürften aller Voraussicht nach auch deutsche Soldaten zum Einsatz kommen. Die Bundeswehr stellt nach eigenen Angaben rund ein Drittel der Besatzungsmitglieder für die aus 16 Flugzeugen bestehende Awacs-Flotte der Nato.

Bundeswehr zu Awacs

Nato zu Awacs

Bundeswehr zum derzeitigen Einsatz im Kampf gegen den IS

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