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Moskau schlägt Washington gemeinsame Angriffe in Syrien vor

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Ein russischer Bomber in Syrien (Archivbild).

Washington - Im Syrien-Konflikt hat Russland der US-geführten Koalition gemeinsame Luftangriffe vorgeschlagen.

Vom 25. Mai an sollten Terrororganisationen wie die radikalislamische Al-Nusra-Front stärker ins Visier genommen werden, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Freitag der Agentur Interfax zufolge in Moskau. Zudem müssten Nachschubwege über die Grenze attackiert werden. Die Schritte würden mit der Führung in Damaskus abgesprochen, sagte Schoigu.

Die USA erklärten allerdings, bislang kein solches Angebot aus Moskau erhalten zu haben. Entsprechende Hinweise habe man bisher lediglich den Medien entnommen, sagte Pentagon-Sprecher Jeff Davis. „Wir koordinieren uns nicht mit Russland oder arbeiten mit ihnen bei Operationen in Syrien zusammen“, fügte er hinzu.

Ausgenommen davon sei eine Vereinbarung, Flüge von Kampfflugzeugen so zu koordinieren, dass es nicht zu Unfällen kommt. Russland unterstütze das syrische Regime, während sich die Operationen der US-geführten Koalition auf den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) konzentrierten.

Der Bürgerkrieg in Syrien tobt seit fünf Jahren. Die Krise ist auch deshalb schwer zu lösen, weil es zahlreiche Akteure mit eigenen Interessen gibt.

Kampfjets des US-geführten Bündnisses fliegen täglich Angriffe gegen Stellungen der Terrormiliz in Syrien und dem Irak. Russland kämpft seit dem vergangenen September an der Seite des syrischen Machthabers Baschar al-Assad und hat das Kräfteverhältnis wieder zu dessen Gunsten verschoben.

Washington und Moskau hatten sich im Februar mit anderen Staaten auf eine Waffenruhe für das Bürgerkriegsland geeinigt, die allerdings immer wieder gebrochen wird.

Davon ausgenommen sind der IS und die Al-Nusra-Front. Letztere gehört in Syrien zu den stärksten Milizen. Der Al-Kaida-Ableger ist ideologisch eng mit dem IS verwandt, beide Gruppen sind aber miteinander verfeindet.

Syriens Verbündeter Russland gegen Waffenruhe im Raum Aleppo

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dpa

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