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Weniger Ziele: Flughafen Nürnberg im Landeflug

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    • 23.03.12
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Flughafen Nürnberg verliert weitere Ziele

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Nürnberg - Der finanziell angeschlagene Nürnberger Flughafen muss weitere Einschnitte verkraften. Immer weniger Maschinen starten in Nürnberg. Vor allem eine Airline hat Flüge gestrichen.

© dpa

Von Nürnberg aus fliegt Air Berlin im Sommerflugplan weniger Ziele an.

Der von kommendem Samstag an geltende Sommerflugplan des Flughafens Nürnberg sieht nur noch 64 statt wie im Vorjahr 73 Direktflüge vor. Vor allem Air Berlin hat Ziele gestrichen. Dennoch sei dies kein Hinweis auf einen Rückzug der für den Airport wichtigen Fluggesellschaft, sagte Flughafensprecher Reto Manitz am Freitag. „Es gibt keine Erkenntnisse, dass Air Berlin grundsätzlich aus Nürnberg weggehend wird.“

Ähnlich äußerte sich auch eine Sprecherin der Fluggesellschaft: Derzeit würden überall Verbindungen auf den Prüfstand gestellt und gegebenenfalls gestrichen. „Das heißt aber nicht, dass wir uns aus Nürnberg zurückziehen.“

Manitz: "Das Angebot ist weiterhin groß"

In der Region bestehen seit geraumer Zeit Befürchtungen, dass Air Berlin nach Abschluss des Flughafenumbaus in Schönefeld vermehrt Flüge von Nürnberg in die Hauptstadt verlagern könnte. Bislang betreibt das defizitäre Unternehmen in Franken sein Drehkreuz für Charterflüge und ist für etwa die Hälfte des gesamten Flugbetriebs in Nürnberg verantwortlich.

Manitz verwies darauf, dass das Angebot weiterhin groß sei. Wöchentlich gebe es 340 Linienflüge und mehr als 100 Abflüge zu touristischen Zielen, etwa am Mittelmeer, auf den Kanaren, auf Mallorca oder an der türkischen Riviera. 230 Flüge steuern die Drehkreuze der großen Luftverkehrsallianzen an.

Die zehn gefährlichsten Flughäfen der Welt

Wegfallen werden hingegen die Urlaubsflüge nach La Palma, Agadir, Faro sowie Malaga. Auch die Zubringerflüge aus Hannover, Erfurt und Münster sind betroffen. Bremen und Köln werden ebenfalls nicht mehr angeflogen. Neu angesteuert wird hingegen Barcelona. Insgesamt werde sich die Zahl der Starts und Landungen im Sommerhalbjahr um 1400 beziehungsweise fünf Prozent verringern, sagte Manitz.

Der Flughafen Nürnberg schwächelt seit längerem. Im Sommer vergangenen Jahres mussten die beiden Gesellschafter, die Stadt Nürnberg und der Freistaat Bayern, nach drei Verlustjahren mit einer Finanzspritze von 40 Millionen Euro und Bürgschaften aushelfen. 2016/2017 soll der Flughafen wieder eine schwarze Null schreiben.

dpa

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