Die Südwestpresse in Heidenheim berichtet von einem Urlauber, dem genau dieses passiert sein soll: Rolf L. soll in Österreich zu 500 Euro Bußgeld verdonnert worden sein. Ein Polizist hatte bemängelt, dass auf dem Auto-Kennzeichen des Heidenheimers die Nummer OHNE, im Fahrzeugschein jedoch MIT Bindestrich geschrieben war. Mindestens zwei weiteren Heidenheimern soll es ebenso ergangen sein, so die Südwestpresse. Auch in Italien sollen Polizisten Autofahrer auf die Weise schon zur Kasse gebeten haben.
Das kosten Verkehrssünden im EU-Ausland
Autourlauber sind jetzt verunsichert. Bußgeld für den Bindestrich? Ist das rechtens? Wie verhält man sich richtig? In vielen Foren wird gewarnt.
Der ADAC, dem die Gerüchte ebenfalls zu Ohren gekommen sind, sagt: "Die juristische Grundlage ist eindeutig: Die ordnungsgemäße Zulassung des Fahrzeugs steht auch im Falle der Eintragung eines auf dem Kennzeichen nicht vorhandenen Bindestrichs nicht infrage, so dass eine derartige Beanstandung durch ausländische Behörden unberechtigterweise erfolgen würde."
Wer erst gar kein Risiko eingehen möchte, kann bei der Kfz-Zulassungsstelle seinen Fahrzeugschein auch ändern lassen. Den Bindestrich zu entfernen, kostet allerdings wie jede Änderung 10,20 Euro Bearbeitungsgebühr.
Mit dem Auto in den Urlaub: Tipps & Tricks
Die "Ohne-Bindestrich"-Kennzeichen gibt es in Deutschland übrigens seit 1994, als die EU-Kennzeichen eingeführt worden sind.
Was halten Sie von dem Bindestrich-Gerücht? Ist es eine Legende des Internets? Kennen Sie solche Fälle? Diskutieren Sie mit.
(re)

















































