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Berchtesgaden: Beim ausverkauften "Großen Heimatabend" kamen alle Besucher auf ihre Kosten

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    • 03.01.12
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Großer Heimatabend ein voller Erfolg

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Berchtesgaden - Brauchtum, Tanz und viel Musik beim großen Heimatabend. Das Berchtesgadener Kongresshaus war vollständig ausverkauft.

© kp

Das alte Jahr musikalisch ausklingen ließen die Vereinigten Weihnachtsschützenvereine des Berchtesgadener Landes beim „Großen Heimatabend“. Vorsitzender Rudi Koller hatte in das Kongresshaus in Berchtesgaden eingeladen. Vor mehr als 500 Leuten zeigten neun Musikanten- und Aktivengruppen der Trachtenvereine ihr Können. Im Vordergrund stand das bodenständige und unverfälschte Brauchtum: Von Volksmusik über Gesang, Schuhplattler und Heimattänze war alles geboten.

Los ging es mit dem Eröffnungsmarsch der Gerer Blasmusik, die den Abend einleitete. Der 1. Vorsitzende der Untersalzberger Weihnachtsschützen, Michael Koller, der als Heimatabendsprecher seinen Einstand gab, las die Weihnachtsgeschichte und lies das Publikum bei der Geburt Jesu teilhaben. Im folgenden zweistündigen Programm wurde Abwechslung groß geschrieben: Flotte Landler und Polkas spielte die Priesberg Tanzlmusi. Und auch die Grünstoaner Klarinettenmusi stand dem in nichts nach. Mit ihren dargebotenen Stückeln zeigten die jungen Musikerinnen, dass sie nicht umsonst erst kürzlich in Traunstein mit dem „Lindl-Preis“ ausgezeichnet worden waren. Einmalig ist und bleibt der Almhäusl Hermann, der zusammen mit seinem Trio in beispielloser Weise zeigte, was musikalisch machbar ist: Auf der Mundharmonika und auf der Okarina gibt es kaum jemanden, der seine Instrumente gekonnter zu spielen weiß.

Da war das obligatorische „Fleitlspielen“ mit der Nase beinahe schon selbstverständlich. Viele der Zuschauer verfolgten das Bühnen-Spiel mit Kopfschütteln und äußerten so ihr Erstaunen über die ungewöhnliche Spielweise. Für den Gesang waren unter anderem die „Perler-Buam“ zuständig, die in harmonischer Darbietung das Publikum überzeugten. Auch gab es an diesem Abend, der restlos ausverkauft war, eine Premiere, die groß angekündigt wurde: das „Enzian-Brenner-Wurzelgraber-Lied“ – zusammen mit Hubsi Ilsanker, dem Wurzelgraber und Schnapsbrenner, der seit seiner ersten Buch-Veröffentlichung („Der Bergbrenner“) nun auch Buch-Autor ist. Ilsanker, selbst ein begnadeter Musiker, zeigte im Kongresshaus auch seine stimmliche Stärke und erntete dafür viel Applaus. Eine scherzhafte Einlage vom Perler Sepp durfte auch nicht fehlen. Und ein Witz über die gescheiterte Olympiabewerbung von Schönau am Königssee sorgte für allgemeine Erheiterung im Publikum.

Keine Zukunftssorgen gibt es hinsichtlich des Sängernachwuchses. Das bewiesen einmal mehr die Rothen-Dirndl. Mit Liedern wie „Heid gema auf de Höh aufe“ und „Was is denn des für a Gsang“ demonstrierten sie ihr Gesangstalent. Mit dem besinnlichen Spiel der Gerer Weisenbläser wurden die Anwesenden musikalisch an die „staade Zeit“ erinnert. Nicht nur gesungen und gespielt wurde auf der festlich geschmückten Bühne während des stimmungsvollen Abends. Auch der Tanz kam nicht zu kurz, der mit dem Stefanitag in der Weihnachtszeit wieder neu mit Leben erfüllt wird. Die Aktivengruppe der Trachtenvereinigung gab die Stern-Polka und den „Zwoa-Steirer“ zum Besten – und weil es der Brauch so ist, wurde beim „Zwoa-Steirer“ das Werben der Burschen um die jungen Frauen tänzerisch deutlich zum Ausdruck gebracht. Publikumswirksam zeigte die Jugendgruppe der Trachtenvereinigung, dass sie ihr Handwerk beherrscht. Die Aufführungen gipfelten in der Darstellung des Sterntanzes.

Heimatabendsprecher Koller lockerte mit Informationen über das Brauchtum und kurzen Anekdoten zwischen den einzelnen Programmpunkten den Abend auf. Er berichtete über das Weihnachtsschützenbrauchtum in den Rauhnächten, das Klöcklsingen – und auch das Salzbergwerk kam nicht zu kurz. Vor allem die persönlichen Weihnachtserinnerungen aus Kollers Kindheit sorgten für erheiternde Momente und viele Lacher im Publikum. Mit dem „Schlechinger“, der von den anwesenden Trachtenbuam geplattelt wurde, fand der Abend einen harmonischen Abschluss.

kp

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